Vom räudigen Leben, der Wucht & dem Nimbus
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Die Gräfin plaudert

Verdammt. Ich brauche nur noch ein oder zwei Kilo zuzulegen, dann kann ich dem Publikum einen Rundgang durch mein Fett anbieten.

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Mann, das regnet und regnet.. hört das auch mal auf zu regnen? Die Luft kann man bald essen, so schwer ist sie von all den Regentropfen.

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Weisst du was? Regen macht blöde.

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Stimmt. Du siehst bald aus wie Jürgen Klopp. Nur noch etwas Drei-Tage-Bart, dann ist es perfekt. Aber wieso eigentlich? Wieso siehst du plötzlich aus wie Jürgen Klopp!? Woher kommt das? Ich kapier es nicht. Da steht man abends am Fenster und wartet auf seinen Mann und dann kommt Jürgen Klopp nach Hause. Also, man ist plötzlich mit Jürgen Klopp zusammen. Schon komisch, Jürgen.

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Ich entstamme einem zähen Geschlecht. Plus einer wehleidigen Komponente von der anderen, unbekannten Seite.

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 Ich bin ein Despot. Und ich verstehe nur die Sprache von anderen Despoten.

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Jedes wirklich gute Bild hat eine Schwäche.

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Glück ist, wenn man Ferien hat und macht was verrücktes. Oder man hat lecker gegessen, schläft ne Stunde und dann kommt jemand zum Spielen. Das ist Glück.

 *

Henry, Susanne Eggert, 2012

1.1.13 11:32


Die Gräfin, sie spricht es aus, und ich steh wie zufällig mit dem Notizbuch in der Nähe

Ich bin auf Schleichwegen zu mir selbst unterwegs.

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Die kannten früher keine Zahnbürste, die haben sich gepudert statt gewaschen, und die Scheiße bahnte sich ihren Weg durch die Strassen. Ich glaub, ich wär nur kotzend durchs Mittelalter gestolpert.

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1971 waren meine kleine Schwester und ich die allerersten Deutschland sucht den Superstar-Superstars. Ich war acht, meine Schwester vier. Wir waren ganz in Alufolie gewickelt und spielten englische Pogruppe. Ich hatte ne komische Ukulele im Arm, die so zur Zierde bei uns rumstand, und meine Schwester hatte ein dickes Gipsbein, weil sie im Freibad über meinen Vater gestolpert war, und tanzte darauf rum. Wir schüttelten beide wie doof den Kopf und sangen in die Faust, "Hey hey Mama.. Mama has a knife!" Was Kinder unterbewusst singen, wenn die Mutter reinkommt und ein Blitzlicht-Foto schiesst.

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Life kills.

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Was Frauen wollen? Ganz einfach: Immer das Andere.

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Noch ist das schlimmste nicht eingetreten, noch haben uns die Götter nicht fallen lassen. Sie haben höchstens mal Hoppe hoppe Reiter gespielt und uns kurz am Boden schnuppern lassen, damit wir sehen, wie schlimm es sein könnte. Mehr ist noch nicht passiert.

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Wenn ich alte Aufnahmen von Hitler sehe, wie er im Sportpalast steht und in die Menge brüllt, dann wünsche ich mir, ich wäre ein Mann und könnte ihn vergewaltigen. So richtig auf den Boden runterdrücken und von hinten in den Arsch ficken.

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All die Köche, die uns in ihren schwachsinnigen Restaurants mit ihrem schwachsinnigen Essen schon den Gaumen verletzt haben, müsste man zu einem schlichten warmen Rote Bete-Salat einladen, damit die sich im Nachhinein noch schämen.

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Dass wir alle Sieger sein wollen, geht schon rein rechnerisch nicht auf. (Moment. Der ist dazwischen geraten. Der Spruch ist von Glumm.)

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Eigentlich ist es ganz einfach: Man muss mich nur immerzu loben und lieb haben und befeuern, mein Bestes zu geben, und schon klappt das.

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Na, hast du dir wieder einen Spruch von mir gestohlen und angezogen, wie ein schönes Hemd?

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Am besten, man verliert nicht die Übung, nein zu sagen.

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Ich? Muss noch ne Weile rumoren und reifen.

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Manche Gesichter kann man nicht erfinden. So wie das herrliche "Ich kack so viel und so oft in den Sandkasten wie ich will"-Gesicht von Berlusconi. Große Klasse.

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Das Wochenende ist heilig. Das Wochenende verlangsamt den Lauf der Welt. Das Wochenende ist die letzte Institution.

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Ich wäre gerne ein See. Aber ich bin ein Sumpf.

8.1.13 10:43


Picknick Susanne Eggert

 

Picknick, Susanne Eggert, 2010

15.1.13 15:17


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