Vom räudigen Leben, der Wucht & dem Nimbus
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57 CHEVY
====?======
Als ich in der Nacht wach werde, neben mir die Gr?fin, in den Fernseher vertieft, stimmt in der nordamerikanischen Filmkneipe der Mann am Klavier einen Song an, dessen Intro mir schon bekannt vorkommt.
"Hmm, den kenn ich doch. Was ist das nochmal?" frag ich verschlafen.

Nacheinander fallen die Kneipeng?ste in den Song ein, singen mit. Auch die Gr?fin und ich schnippen mit den Fingern.
Kurz vorm Refrain kommen wir drauf: "Sweet Caroline!" rufen wir gleichzeitig, Neil Diamond.
"Good times never seem so good."

"Da m?cht man im offenen Wagen sitzen, Haare flattern im Wind, irgendwo in Amerika, nich wissen, wo man ankommt", ist die Gr?fin
begeistert.
Ein 57er Chevrolet braust unter der Bettdecke her.
Wir heben ab: untenrum.
"Ich steh auf schw?rmerische Popsongs, war schon immer so."
"Wir sind Romantiker."
"Wahrscheinlich."
1.5.05 08:55


KNOCHEN, KNIESCHEIBEN
*****++********************
Neulich, auf dem Weg zum Autohaus, in Gedanken muss ich wohl schon bei der Probefahrt gewesen sein, lauf ich ohne auf die Rechtsabbieger zu achten ?ber den Zebrastreifen und schon kommt ein Volvo und h?lt voll drauf und erwischt mich am Bein
und ich fall um und das Bein ist ab

und der Fahrer springt raus und schreit was von F?SSG?NGERSAU, KEINE AUGEN IM KOPP?! und rast um den Wagen herum und t?tschelt ihn, DER GUTE LACK

aus lauter Zorn krieg ich ein paar Stiefeleinheiten verpasst,
Ged?rme scheppern, "Lass gut sein, Chef!" keuch ich und reich ihm mein Versicherungsk?rtchen, "Die Allianz ist kulant bei Lacksch?den", doch er hat kein Ohr f?r mich
und schiebt ab, heulend

w?hrend ich mitten auf der Kreuzung liege und die Nockenwellen nocken und wellen ?ber mich hinweg, was bin ich auch f?r ein Esel, dass ich so leichtsinnig die Strasse ?berquere, ich k?nnt mich ohrfeigen und versuche in Richtung Rinnstein zu robben

doch ein Turbo-Artist mit 160 Watt Alice Cooper ist fixer und zeigt die Z?hne und trennt mich HEY STOOPID von meinem anderen Bein, so langsam wird's kritisch, ich frag mich wie ich demn?chst die Kupplung treten soll, so ganz ohne F??e ist doch scheisse, werd ich mir wohl ne Spezialausf?hrung bestellen m?ssen,
dann ist ja alles klar

TAT? TATA
mit quietschenden Eisen h?lt die Funkstreife neben mir, der Polizist l?sst das Fenster runter und belehrt mich unfreundlich
JA WISSEN SIE DENN NICHT DASS ES VERBOTEN IST
AUF DER STRASSE HERUMZULUNGERN AM HELLICHTEN TAG WIE KOMMEN SIE ?BERHAUPT DAZU?!

"Herr Wachtmeister, ich weiss doch auch nicht", setz ich reum?tig an, doch er f?llt schon das Strafmandat aus
NUN SEHEN SIE ZU
DASS SIE VON DER FAHRBAHN RUNTERKOMMEN
UND NEHMEN SIE GEF?LLIGST IHRE O-BEINE MIT
DIE ST?REN DEN VERKEHRSFLUSS

"Ist in Ordnung", sag ich und sammel meine Knochen & Kniescheiben ein, was ist das ?rgerlich, bin ich schon wieder
mit dem Gesetz in Konflikt,
keine 5 Jahre her,
da hab ich w?hrend einer n?chtlichen Spritztour t?rkisch geknabbert und tagsdrauf stand es dick und fett in der Lokalpresse:

14 PISTAZIENSCHALEN
AUF BMW
GESCHLEUDERT/
T?TER ENTKAM
UNERKANNT

puh, was hab ich mich gesch?mt damals, eine sp?te Ringfahdung wurde angeordnet, wochenlang konnte ich mich nirgends mehr blicken lassen, schon gar nicht auf den Strassen woraufhin man mir auf die Schliche kam..und ich in einem Musterprozess zu 5.000 ? Schmerzensgeld verurteilt wurde, immerhin, das Geld kam armen Autos zugute, Autos, die von ihren Haltern ausgesetzt werden, am Waldesrand, herzlos, wie es nur in Deutschland geschehen kann

jawohl, jetzt aber hier die Bordsteinkante hoch und ab zu meinem Autoh?ndler, leider naht ein Brummi und der Fahrer erkennt seine Chance und donnert mit seinem Anh?nger
?ber meine Arme, verfluchter Mist, wie gern w?rd ich ihm jetzt den Mittelfinger zeigen, der Ofen ist aus, diese Spezialausf?hrung fertigen nicht einmal die Japaner an

was werden bloss meine Freunde dazu sagen, was mach ich von nun an samstagabends, wenn alle Welt ihr Automobil ins Kino ausf?hrt, dann werd ich ohne Beine und Arme durch die Garage kugeln
das ist ?de
das ist zuviel
ich verliere das Bewusstsein

und am n?chsten Morgen, ich erwache in der Klinik, beugt sich der diensthabende Oberarzt ?ber mich
TJA DEN F?HRERSCHEIN
DEN K?NNEN SIE WOHL
ABHEFTEN meint er nicht ohne Mitgef?hl und ich schau an meinem Rumpf hinunter und bin ganz deprimiert

ABER NUN LASSEN SIE MAL DEN KOPF NICHT H?NGEN
ICH VERPASS IHNEN JETZT DIE FINALE SPRITZE
DANN WERDEN WIR SIE EINSTANZEN
UND WER WEISS, VIELLEICHT FINDET SICH JA
NOCH EINE VERWENDUNG F?R SIE, ETWA
ALS ERSTE-HILFE-KISSEN IN
MEINEM MERCEDES

gut, so toll fand ich den Vorschlag erst nicht, aber was sollte ich machen, mir blieb ja gar nichts anderes mehr ?brig, und so lieg ich denn schon seit einigen Tagen bei ihm im Heckfenster
und guck mir den Verkehr von hinten an.
3.5.05 01:10


EINS-A GL?HENDES ACTIONFOTO
?????????????^^??????????????????????????
Da wollte ich eben ein eins-a gl?hendes Actionfoto machen, als unser Hund durch den Park st?rmt, den Tannenzapfen im Maul wie eine Zigarre, doch ich krieg den verfluchten Apparat nicht flott genug unter der Jacke hervorgezerrt, zu langsam, zu sp?t, werd ich das Bild abspeichern m?ssen in meinem Ged?chtnis, hoffentlich hat mein Herz nicht gewackelt, bei der Innenaufnahme.
6.5.05 10:47


DER PISSELIEFERANT
=====@=============
Weil der Spanier so ziemlich der einzige ist im Methadonprogramm, der keinen Beikonsum hat, nicht mal Marihuana, ist er ein begehrter Mann in der Szene.
Er verh?kert seine Pisse.

Zum Wochenanfang steht das Telefon nicht still.
Junkies aus der ganzen Stadt rufen an.
"He, Spanier, wie siehts aus? Ich glaub, ich bin heut f?llig beim Doc. Kann ich vorbeikommen?"
"Mh, f?rn Zehner."
"Zehner, seit wann das denn?! F?nfer okay, aber doch kein Zehner!"
"Kannste dir ja ?berlegen", murmelt der Spanier und legt auf.
Dauert keine zehn Sekunden, geht wieder das Telefon.
"Du Halsabschneider! Ich komm vorbei!"

Der Kunde bekommt frische Ware. Einen ganzen Becher
voll.
Zum Service geh?rt, dass der Spanier den Urin auf vierzig Grad hochjazzt, in der Mikrowelle, damit die Probe eine Viertelstunde sp?ter beim Doktor auf K?rpertemperatur abgesunken ist.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, h?lt kurz vor der
Abgabe in der Praxis ein elektronisches Thermometer in den Pissbecher.

Die ?rzte sind n?mlich misstrauisch geworden und messen ihrerseits bei der Urinkontrolle immer ?fter die Temperatur.
Es ist ein Katz-und Mausspiel.
"Aber was willste machen", meint der Spanier gelassen, "wenn die aufr?sten, r?sten wir nach."
6.5.05 15:01


W?RTTEMBERG
?*******************
Der Woller war eben hier, wegen der Steuererkl?rung f?r 2004. Beim Ausf?llen des Formulars, Seite 1, kommt die Frage, ob er Kinder hat.
"Offiziell nicht, nee. Aber mit achtzehn war ich ein halbes Jahr mit ner Frau zusammen, die hat sp?ter in die baden-w?rttembergische Landesbank eingeheiratet. Mit der hab ich ein Kind. Einen Jungen. Aber eben nicht offiziell."
"Wieso, hast du nie Unterhalt zahlen m?ssen?"
"Nee, das wollte die nicht."
"Weiss denn der Knabe ?berhaupt, wer sein Vater ist?"
"Klar, der hat mich gesucht. Und vor zwei, drei Jahren auch gefunden. Da stand er pl?tzlich vor meiner T?r. Eins Neunzig gross, hundert Kilo schwer, ein Kreuz wie Popeye. Junge, Junge, da muss ich richtig reingepumpt haben, damals."
6.5.05 15:13


MUBARAK

Eine Bekannte von mir hat eine Katze, die heisst Muschi.
"Raffinierter Name", sag ich.
"Nun ja, eigentlich heisst sie ja Muchacha. Aber wenn ich sie Muchacha rufe, das ist mir das zu lang."
"Muchacha.. hm, klingt wie Mubarak. Und dazu dein Nachname Müller: Muchacha Müller! Das swingt..! Wenn das mal keine Starkatze wird! Eine richtige Coolcat!"
Die Bekannte guckt mich an, als wär ich nicht ganz bei Trost.
"Muschi ist zweiundzwanzig und hat Alzheimer."
"Oh."
"Die sitzt doch nur noch auf dem Boden rum und starrt die Wand an."

Morgens macht sich Muschi über ihren Napf her, Appetit hat sie nämlich immer noch, das ist kein Problem. Bevor Frauchen dann die Wohnung verlässt um zur Arbeit zu fahren, hat sich Muchacha Muschi Müller schon in Position gebracht, vor der Wand im Wohnzimmer.
"Immer auf ein- und demselben Fleck, und natürlich in Habachtstellung. Als würden da Mäuschen oder Spatzen in den Zwischenräumen der Wand langlaufen. Und wenn ich um kurz nach Fünf aus dem Büro komm, sitzt sie haargenau noch so da, wie ich sie verlassen hab. Die ist doch voll traurig im Kopp, oder?!"

Ich bin einigermaßen ratlos.
"Das tut mir leid für euch, nach so vielen Jahren.."
"Euch? Wieso euch?"
"Na, für dich und deinen Mann eben", sag ich und weiss im selben Moment, dass ich Scheisse laber.
"Bernd ist längst ausgezogen. Der hat den Anblick nicht mehr ertragen, wenn wir abends ferngesehen haben und die Muschi saß da auf ihrem Platz und hat stundenlang die Wand angeglotzt. Entweder ich oder die Alzheimerkatze, hat er gemeint. Die Alzheimerkatze!! Am nächsten Tag war er weg."

Was so eine Krankheit alles anrichten kann.
"Jetzt bin ich am überlegen, ob ich nicht einen Wanddurchbruch machen soll. Dann hat Muschi wenigstens freie Sicht, in die Küche."
"Muchacha", sag ich. "Nicht Muschi."
"Was..?!"
"Muchacha Müller."
"Ah so, ja. Die Muschi."
6.5.05 16:22


HEINZ
=====^===
In Zukunft ist es durchaus m?glich, fr?hmorgens am Kiosk fesche Sachen ins Hirnwasser einspeisen zu lassen: CHARME, CLEVERNESS, COURAGE, in verschiedenen St?rken und Dosierungen, ?hnlich wie bei Aromalampen.

Die Prozedur ist denkbar einfach. Mal eben den Kopf in das B?dchen gesteckt, wird an einer winzigen ?ffnung in der Sch?delplatte der gew?nschte Zusatz eingespritzt.

"Weisste wat, Heinz, tu mir COURAGE 11 rein, die volle Dosis. Kann ich heut gut gebrauchen. Ich muss dem Meister mal die Meinung geigen, so geht dat nich weiter."
Schon zehn Sekunden sp?ter ist die Sache erledigt, per computergesteuerter Infusion.
"Komm Heinz, noch ne Sch?ppe drauf.."
"Geht nicht! Ist computergesteuert!"
"Ach komm, nur ne kleine Sch?ppe, Heinz.. Jaa. So is fein... Danke. Kannste anschreiben?"

"Anschreiben..? He, hiergeblieben! Ich schreib nicht an!!"
Tja, Pech, mit COURAGE 11 ist man flott vom Acker.
"Bis morgen, Heinz! Du Eiermeister!"
7.5.05 09:10


ORANGENHAUTANBAUGEBIET & CO
==========^^======================
Erinnert sich einer an den Bettfris?r?
Jenen Kobold, der ?bernacht kam und der Gr?fin die Haare durcheinanderbrachte?
"Ich seh aus wie ne verdammte Kathedrale! Als h?tt ich die Nacht unter ner Elektrohaube verbracht!"

Die Sache hat sich zum Gl?ck erledigt. Der Bettfris?r ist nicht mehr aufgetaucht.
Vermutlich kommt er gegen den Tuck in der Lockenm?hne der Gr?fin einfach nicht mehr an.
So ging eine Weile alles seinen gewohnten Gang.

Bis heute morgen.
Da h?r ich die Gr?fin "Nein!! Ich werd bekloppt!" im Badezimmer bekloppt werden. "Wo kommt das denn hier her?!"
Da ich immer gleich das schlimmste bef?rchte, komm ich hinzu.
"Was is los? Ein Geschw?r?!"
"Schlimmer! Der Speckmonteur war da!"
Ein ganzes Kilogramm hat er ihr ?bernacht an den Bauch gepappt!
"Guck mal, wie das ?berall schwabbelt, iihh!"
Ich seh nichts.
"M?nner, pah! Die haben da keinen Blick f?r."

Das ist gut m?glich, schliesslich ist der Speckmonteur der beste Kumpel von Van Krisell, dem Boss des ber?chtigten Orangenhautanbaugebiets Poebene.
Die beiden leisten seit geraumer Zeit eine Arbeit, die Frauen
in ganz Deutschland ?bernacht in Angst und Schrecken
versetzt.
Hinzu kommt, dass eine eingebildete Bindegewebsschw?che der Gr?fin massiv aufs Zungenbein dr?ckt und daf?r sorgt, dass eine Kanonade an Hassges?ngen niedergeht, auf den Speckmonteur und den Rest der Welt, und hat die Gr?fin erst einmal ihre Kodderschnauze aktiviert, wechseln selbst Rammstein die Strassenseite, fassungslos.
7.5.05 09:47


MIT EIN PAAR TAUSEND MANN
==================?===============
Gestern sind wir viel Bus gefahren, ich hab daran Spass gehabt, die Gr?fin nicht, sie hat Jules Verne gelesen und sp?ter andauernd den Platz gewechselt, weil ihr so langweilig war.
Ich k?nnt stundenlang rumfahren und rausgucken und meinen Mund halten. Zu sagen hab ich sowieso nichts. Ich bewundere
jeden, der das noch tut: reden.
Selbst wenn ich tr?ume, sitz ich mit den Beatles vor der Apotheke und alle schweigen.
Die Gr?fin tr?umt explosiver. Von M?nnerwichse, die sie per Strohhalm durch die Nase zieht, wie Koks, und von Fratzen aus der Werkstatt von Hieronymus Bosch.

Es ist Dienstag, fr?her Abend. Ich steh im Bad und rasier mich.
Gleich gehts zum Fussball. Alleine.
Bin ich jemals alleine zu einem Spiel gefahren?
Klar, letztes Jahr noch: gegen Schalke!
Bei der Taschenkontrolle hat mir ein ?bereifriger Ordner die Purpfeife abgenommen, weil die aus Metall war.
Nach dem Spiel konnt ich sie mir wieder abholen.
Spinner.

Das Badezimmerfenster steht offen.
Im Hinterhof j?tet der knorrige alte Sizilianer sein Kohlrabibeet und Frau Fischer von oben dr?ber beschwert sich lautstark bei einer anderen Nachbarin, die ihre W?sche aufh?ngt, dass sie sich beim Husten eine Rippe angebrochen hat.
Frau Fischer hat Asthma.
"Nicht mal husten darf man noch!"

"Was machen wir denn jetzt mit dem angebrochenen Leben?" hat der Karlos letztens gefragt, "Weiterbrechen" ist mir nichts besseres eingefallen.
Karlos hat meist einen roten Kopf und in der Nacht, wenn er schl?ft, strampelt sein Herz.

Frisch rasiert steig ich in den Linienbus nach Ohligs.
Union spielt gegen Blau-Weiss Berlin. Zweite Liga.
Anstoss 20 Uhr.
Weil ich Hunger hab, geh ich in der Ohligser Fussg?ngerzone erstmal in die n?chste Frittenbude.
Frikadelle mit Pommes.
"Und ne Dose Bier."
Das Bier darf ich aber nicht hier trinken, kl?rt mich der T?rke auf. "Iste verbot, Gastest?ttegesetz."
"Dann nehm ich das da."
"Dasse hier?"

Eine Capri-Sonne mit Kirschgeschmack. So ein praller Aluminiumbeutel, wo man oben den Strohhalm reinstecken muss. Ich versuch es genau an der markierten Stelle, aber der Halm bohrt sich nur auf der anderen Seite wieder raus, wobei Kirschsaft auf den weissen Stehtisch kleckert.
"Klappte nich?" meint der T?rke und kommt gleich mit dem Lappen an.
"Nee", sag ich.
Er nimmt sich die Capri-Sonne, steckt den Strohhalm weiter unten rein als vorgesehen, drin ist das Ding, ich bedank mich.
Der Fernseher l?uft.

Nach den Pommes und der Frikadelle, die ich mit krummen R?cken spachteln muss, weil der Tisch so niedrig ist, rauch ich noch eine.
Immerhin wirk ich auf meine Kippen noch ansteckend.
Gegen?ber ist der Bierbrunnen.
Ich trink drei K?lsch.
Als ein ?lterer Mann reinkommt, er tr?gt einen Hut aus ?sterreich und scheint hier bekannt zu sein, wendet sich alles ab.
Er f?ngt an zu lamentieren, spricht aber so undeutlich, ich versteh ihn kaum, nur "Wir haben uns zu neunzig Prozent gedreht!", das krieg ich mit.
Interessiert aber keinen, eine Frau in seiner N?he, ihm abgewandt, verdreht nur die Augen.

Ein Motorradfahrer, den Nierengurt noch an, erz?hlt zum achten Mal, wie rasant er die Autobahnzufahrt Detmold genommen hat.
"Mit 140 Sachen! Wahnsinn! Da ist dat Pferd mit mir durchgegangen!"
Ich mach mich auf in Richtung Stadion.

Da ich noch genug Zeit habe, schlag ich einen Fussweg ein, der durch die Siedlung f?hrt.
Dahinter ist ein Nebenplatz vom Union-Stadion. Rote Asche.
Gerade ist Training. C-Jugend, vermute ich mal.
F?nfzehn Jungs, in der Mitte ein dicker schreiender Trainer, der einen Spieler abkanzelt, dessen Schuss auf das Tor im schweren Sand verhungert.
"Der rollt so langsam, der Ball, der kriegt unterwegs Junge!"

Ich sp?r Bewegung in meinem Darm. Da k?nnte auch ein Junge unterwegs sein, ein dicker Junge.
N?chste Kneipe. Ich bestell K?lsch.
Neben mir hockt ein Rentner, vermummt im Mantelkragen,
starke Hornbrille, weisser Stock.
Zu jedem Gast, der sich verabschiedet, sagt er "Wiedersehn!" ohne aufzugucken.
Als er sein Bierglas hebt, erkenn ich einen Kranz an Strichen auf seinem Deckel: mindestens 30, 35 St?ck!
Wenn ich 35 Bier intus hab, sag ich auch zu jedem Aufwiedersehn ohne aufzugucken, kein Problem.

Ich geh scheissen. Schon der zweite Schiss heute.
Spezialklosett. F?r die besondere Hygiene.
Am Sp?lkasten ist seitlich ein rotes Kn?pfchen angebracht, wenn man das dr?ckt, wird die Klobrille automatisch ?berzogen mit einem desinfizierenden Film.
Ich probiere es aus, aber erst nach dem Scheissen.

Halb acht vorm Stadion.
Die Flutlichtmasten brennen schon. Von drinnen schallt Schlagermusik her?ber und ein Stadionsprecher, der klingt wie Don Blech.
Als ich vor dem Kassenh?uschen stehe, entscheide ich mich spontan, noch ein Bier trinken zu gehen.
Ist ja noch ne halbe Stunde Zeit.
Und was soll ich hier rumstehen mit ein paar tausend anderen Mann?!

Zur?ck in die Kneipe.
Ich geh wieder aufs Klo. Der Wirt guckt schon misstrauisch. Dabei will ich mir doch nur eine Purpfeife rauchen.
Meine erste heute.
Als ich vom Klo komme, steht da mein Onkel.
"Was machst du denn hier? Gehste zur Union? Biste allein
hier? Wenne willst, kann ich dich mit zur?cknehmen, nach dem Spiel! Willste?"

Sein langes graues Haar tr?gt er an den Sch?del geklatscht, mit Unmengen Birkenwasser. Er ist mit zwei Bekannten unterwegs, von denen mir einer bekannt vorkommt, allerdings hab ich gedacht, der w?r l?ngst tot.
War wohl ein anderer.
Irgendeiner ist ja immer tot.
Der hier aber nicht.
Pl?tzlich ist alles zuviel f?r mich. Das Haschisch, die paar Bier, wie ich drauf bin. Wenn ich mich jetzt im Film sehen w?rde..
"Ist der Kerl verstockt!"

Gestern hat meine Ex angerufen:
"Nichts hat sich bei dir ge?ndert seit unserer Trenung, du bist ein bl?des Arschloch, mach doch ENDLICH was aus deinem Leben. Wenn du krank w?rst, k?nnt ich deine Desillusion ja noch verstehen, aber du bist gesund, du kannst gut deutsch schreiben, krieg doch endlich mal deinen Arsch hoch!"

Nichts neues eigentlich, mehr eine ihrer turnusm??igen Standpauken, mit dem Unterschied, dass ich diesmal nicht den Hauch einer Ausrede gesucht hab, auch gar nicht mehr suchen wollte.
"Du bist ein Feigling", hat sie gesagt, "Du denkst die Sachen nicht zu Ende, weil es dann zu bitter wird f?r dich."

"Jim Morrison ist auch mit 27 gestorben", hab ich zwischendurch eingeworfen, ironisch gemeint, aber das hat sie endg?ltig auf die Palme getrieben.
"Du mit deinem bl?den Jim Morrison, das ist doch wohl nicht dein Ernst!?"
Dann ist mir nichts mehr eingefallen.

Mir f?llt auch nichts ein, was ich mit meinem Onkel bereden k?nnte, obwohl ich ihn gut leiden mag. Ich bin froh, als sie sich verabschieden.
"Ich wart noch auf jemanden", l?g ich, um der Gefahr zu entgehen, von ihm und seinen Bekannten mit ins Stadion geschleppt zu werden.
Ich trink noch zwei Bier.
Neben mir am Tresen erregt sich ein M?nnlein, dass es beim diesj?hrigen Flugplatzfest nur Bier aus Pappbechern gegeben habe, "Trink ich nicht, hab ich noch nie getrunken, werd ich auch nie trinken!"
Manchmal beguck ich mir in so einer Altm?nnerkneipe die H?nde der M?nner, die nicht wissen, wohin mit der Hand, wenn der letzte Griff zum Bierglas erst ein paar Sekunden her ist.

Hermann-L?ns-Weg. Kleines altes Stadion, nicht eins dieser neuen, bei denen man nie sicher sein kann, ob sie nicht pl?tzlich abheben und davon fliegen.
Gegengerade. Stehplatz.
Flutlicht.
Ich liebe den knatschgr?nen Rasen unter Flutlicht. Da m?chte man Kuh sein, so lecker gr?n.

Der Wind rauscht in den hohen B?umen.
Am Spielfeldrand liegt erstes Laub.
Vor mir steht ein Typ, zu seinen F?ssen eine Umh?ngetasche, aus der er eine Flasche Rotwein entnimmt und unter M?hen entkorkt, dann aber gleich wieder verschliesst, ohne einen einzigen Schluck genommen zu haben.
Recht so! Hauptsache, die Pulle ist auf.

Zweitausend Zuschauer.
Ich verlier mich im Spiel.

=============================================

*
21. September 1988
Union Solingen - Blau-Weiss Berlin 0:2
9.5.05 10:19


PUDDING!
****??****
Der gute alte Pudding.
Seit dreissig, vierzig Jahren marschiert er durch die Nordstadt, in seinem guten alten Deutschlandparka.
Treff ich ihn, beschwert er sich regelm??ig ?ber Gott und die
Rasspe AG und die Welt, die alle drei keine Gnade kennen.

Am Wochenende holt ihn ein fr?herer Arbeitskollege ab, zum Angeln, am Rhein.
Die Fische, die sie rausholen, sind Brassen.
Pudding k?dert sie im Sommer mit Kellog's Honig Smacks, und im Winter mit in Maggi gew?lzten Maden.

Pudding hat ein freundliches Gesicht ohne viel Z?hne und solches Brimborium, er tr?gt es ganz in Leder, hin und wieder mit einer Roth H?ndle aufgeh?bscht, ohne Filter.
Der Scheitel auf seinem Kopf trennt das Fett der einen vom Fett der anderen Kopfh?lfte.

Pudding ist meist alleine unterwegs. Ich kenn ihn gar nicht anders.
Zwar hab ich schon mal mitbekommen, wie er sein Netz nach anderen Leuten auswirft, doch dann quatscht er doch nur von fetten Fischen und wird aufdringlich, ja sogar ein bisschen frivol, bis die Leute zentimeterweise zur?ckweichen und schliesslich stiften
gehen.

Warum Pudding Pudding genannt wird?
Keine Ahnung.
Ich hab ihn das nie gefragt.
"Sag mal, Pudding, wieso hei?t du eigentlich Pudding?"
Bl?de Frage.
9.5.05 15:10


SCHALLERT
??????????^^^^
W?hrend die Hunde durch das frisch gem?hte Gras toben, stehen wir abseits und k?ssen uns.
Pl?tzlich st?sst sie mich weg.
"Du riechst..", sie schnuppert unter meiner Nase, "..als h?ttest du ne fremde M?se geleckt."
"Mmmmh..lecker!"
PAFFDICH!!
Wie das schallert!
Man findet meine Leiche zwei Tage sp?ter,
im H?hnerm?ll.
10.5.05 01:37


SO NE ART B?RO
=========??========
"Wasch dir mal die Haare", meint die Gr?fin, als sie ihr N?schen ?ber meinen Kopf schwenkt, wie ein Teleskoparm, auf dem eine Spezialkamera sitzt, f?r Nahaufnahmen.
Als h?tt ich L?use mit nach Hause gebracht, aus dem Kindergarten!
Dabei riecht mein Haar nur etwas..nach B?ro.
"So ne Art B?ro."
Sie reisst das Fenster auf.
"Wenn du schon den halben Tag in so ner Art B?ro h?ngst, lass wenigstens frische Luft rein."
Das ist in Ordnung. Das ist ja praktisch wie draussen sein, am offenen Fenster sitzen, vorm Rechner.
Ich bin ein bequemer Mensch. Ich tue gern gar nichts.
Ich liege gern im Bett, mit einer Zeitschrift und warte darauf, dass mir die Augen zufallen, wie V?gelchen, die nach innen schweben, ist das ein Gef?hl..
"Jetzt geh mal unter die Dusche", prescht mir die Gr?fin
dazwischen. "Echt!"
11.5.05 09:43


GEHEIMNIS UM ZIMMER 42
??????????????????????????????????#
Nach sieben Jahren Nachtdienst im Hotel war mir der Job in Sitzfleisch und Blut ?bergegangen, und es geschahen seltsame Dinge, auch ausserhalb des Hotels.
Wie im Novemver 1994.

Wir sassen abends im Bosporus, einem t?rkischen Restaurant in der Nordstadt, das unterderhand nur Beim Hitler hiess.
Nicht etwa weil der Chef ein Nazi war, sondern weil er mit seinem Oberlippenschnauzer dem F?hrer ?hnelte.
Eines Tages nahm der T?rke den Schnauzer endlich ab. Nutzte aber nichts mehr. Die Leute sagten weiterhin beim Hitler. Einen Spitznamen kann man nicht einfach wegrasieren.

Vor uns stand ein reichlich ?liger Vorspeisenteller und eine dampfende Schale Kl?tsch-Reis.
"Apropos kl?tschig, heut nacht ist mir ein Fauxpas unterlaufen", sagte ich und schilderte der Gr?fin, wie um drei in der Fr?h noch ein Kamerateam vom ZDF im Hotel angekommen war.

"Die waren angemeldet, und ?berm Monitor konnte ich sehn, wie die in der Tiefgarage ihr gesamtes Equipement in den Lift schoben, jede Menge stabile Koffer, Kamerataschen und Technik. Waren aber nur zwei Leute, ein Typ und eine Frau, und bevor die oben ankamen an der Rezeption, hab ich sie am Aufzug abgefangen und gesagt, wir fahren am besten gleich durch in eure Zimmer. "

"Warst aber freundlich, biste doch sonst auch nicht."
"Ich hatte grade ne Purpfeife ausgeklopft, da wollte ich besonders freundlich sein, im bekifften Kopf. Wir fahren also in den zw?lften Stock, schleppen all die Koffer und Taschen und so in den Gang rein, ich nehm die Zimmerschl?ssel aus der Jacke
und will aufschliessen, da seh ich, Moment mal, das sind ja Zimmer 42 und 43 im dreizehnten Stock.."
"Oh", grinste die Gr?fin, eine Gabel Kl?tsch-Reis in Arbeit, "da haben die beiden Zuckerschn?uzchen sich aber gefreut,
was?"
"Ich hab gesagt, hm, tut mir leid, wir m?ssen eine Etage h?her, ich hab mich vertan, und da hat die Frau gest?hnt, wie, ich auch? Ja sicher, hab ich gesagt, wir alle. Das ganze Zeugs also wieder rein in den Lift, alles von vorn, eine Etage h?her."
"Und das zum Thema, wie versau ich mir das Tringeld vom
ZDF", meinte die Gr?fin gerade, als im Bosporus das Telefon klingelte.

An sich nichts besonderes.
In tausenden von Restaurants auf der Welt hatte das Telefon geklingelt in diesem Moment.
Und doch war etwas an diesem Klingeln..etwas..

"Spricht jemand englisch?" rief die Tochter des Chefs, der ausser Haus war, in die Runde
"Du sprichst doch gut englisch", meinte die Gr?fin, weil ich im Hotel t?glich Gespr?che aus dem Ausland entgegennahm.
Na okay. Ich marschierte zum Telefon, obwohl ein weiterer Gast, ebenfalls Deutscher, sich gemeldet hatte, "Hier, ich spreche auch englisch!", wie in der Schule.

"Kannst du mal h?ren, ich versteh die Bestellung nicht", sagte die Tochter vom Hitler und reichte mir den H?rer.
"Hello?" sagte ich.
"Good evening, Sir. Can I talk to room forty-two?"
"Room.. forty-two?!"

Was zum Henker war denn jetzt los?
War ich im Dienst?
Oder stellte man im Hotel die einlaufenden Gespr?che neuerdings durch, in die Kneipe, in der ich gerade zu erreichen war?!
"This is no hotel, this is a turkish restaurant here..", sagte ich verst?rt.
"Oh.."
"What hotel you want..?"
"Ah..Hotel Esplanada.. Sorry, Sir!"
Bevor ich dem Mann mitteilen konnte, dass er vermutlich die falsche Vorwahl gew?hlt hatte, war er schon aus der Leitung.
Ein Hotel Esplanada gab es n?mlich in Dortmund.

"Der hat sich vertan", sagte ich zur T?rkin, die mich fragend anguckte, "Der wollte in einem Hotel anrufen."
Als ich zum Tisch zur?ckkehrte und der Gr?fin vom Gespr?ch erz?hlte, prustete sie los.
"Grotesk!"
Schliesslich erhoben wir uns.
"Puh, bin ich vollgefressen", meinte sie. "Wie ein sp?tes Elvis-Konzert."

Erst auf dem Heimweg, es war regnerisch, richtiges Crrk-Wetter, weil man bei jedem zweiten Schritt auf ein Schneckenhaus trat, fiel uns eine weiterer m?glicher Hintergrund ein, was diesen seltsamen Anruf anging.
"Vielleicht war room forty-two ein Code und der Kerl hatte eigentlich Hitler am Apparat erwartet", ?usserte ich meine Vermutung.
Waren wir einer Verschw?rung auf der Spur?
Waren die Nazis doch in der Stadt, wie vom ZDF hartn?ckig verbreitet?
"Zufall war das jedenfalls nicht", sagte ich und schaute mich sorgsam um, beim Gehen. "In Deutschland gibt es nichts, was nicht irgendeine Bedeutung hat!"
"Doch", l?chelte die Gr?fin. "Wir."
15.5.05 11:27


DER PUNKER HAZI

Der lange Hazi ist solide geworden. Grundsolide. Wo andere Punker eine kaputte Leber haben, pflegt er neuerdings einen englischen Rasen.
Das war nicht immer so.
Da trug er einen Irokesen, hat schwer gekifft, gesoffen.
"Zum Schluß hab ich mich allein mit ner Pulle Gin und zwei Tüten O-Saft in den Sessel geknallt und alles weggesoffen. Bis ich einen epileptischen Anfall gekriegt hab und mich mit letzter Kraft ins Krankenhaus schleppen konnte. Da war Schicht. Da hab ich die Schnauze voll gehabt. Ich konnte einfach nicht mehr, verstehst du?"

Jetzt, mit Borstenschnitt, kippt er zehn Tassen Caro-Kaffee am
Tag und erscheint pünktlich am Arbeitsplatz.
Mit neun Fingern.
Einer ist im Häcksler geblieben.
"Eigene Blödheit", sagt der gelernte Gärtner und versteckt die versehrte Hand zur Begrüssung.
"Hazi!" rufe ich, "du lange Ruine! Wie ist die Luft da oben?!"
Vor einem Jahr noch hätte er breit gegrinst, jetzt zucken die Lippen nur nervös, als hätte er Mundbrand.
Er ist wie verwandelt seit der Sache mit dem Häcksler.
"Jetzt wo ich clean bin, passiert so eine Scheisse natürlich! Als ich dauernd breit und bimbo war im Schädel, da ist nie was passiert."

Auch ohne Alkohol ist Hazi weiter um die Häuser gezogen und hat sämtliche Punk-Konzerte in der Umgebung abgegrast, mit den alten Kumpeln: Didi, Schlotti, Würmchen, Otti, Fauser. Bis zu dem Tag, an dem Schlotti starb.
An einer Überdosis Heroin, an den alten Bahngleisen.
"Da haben die sich zu dritt einen Druck gemacht..die waren schon gewarnt, dass die Schore besser ist als sonst, aber egal, jeder hat sich den Löffel vollgemacht wie immer.. der Schlotti war zu besoffen und ist umgekippt und blau angelaufen, Atemstillstand. DER VERRECKT UNS! hat der Müller gebrüllt, kennst du den Müller, den asigen Müller, dieses stinkende Stück Scheisse, anstatt Hilfe zu holen, die hatten alle ein Handy dabei, hat er dem sterbenden Schlotti noch die Pumpe aus dem Arm gezogen und sich den Rest erstmal selber weggedrückt bevor die beiden stiften gegangen sind und den Schlotti einfach da liegengelassen haben.."
Fixergeschichten. Ich muss aufpassen, dass ich nicht lache.
Ich hab es zu oft gehört.
Ich kann es nicht mehr ernst nehmen.

"Nach der Beerdigung sind wir auf einen Umtrunk ins besetzte Haus am Schlagbaum. Da war wirklich alles versammelt, die ganze Punkprominenz."
Hazi schüttelt sich angeekelt.
"Die standen alle da rum und haben sich ein Video reingezogen, von dieser Fete, auf der Schlotti auch gewesen war, auf diesem alten Schloss in Wuppertal. GUCKT MAL, DER SCHLOTTI haben alle gegröhlt, DER LEBT JA NOCH, DER SACK! War das zum Kotze..!"

Die Härte, meint Hazi, war das Ende der Veranstaltung. Die meisten Leute waren längst hinüber, als ein Punk reingeplatzt kam und brüllte: "Hat einer ne Säge dabei? Oben bei mir liegt die Daisy tot im Bett!"
Hazi macht eine Pause beim Erzählen.
"Daisy?" frage ich.
"Daisy war doch die frühere Freundin vom Schlotti, und die hatte sich den Goldenen gesetzt, oben im Zimmer von diesem Arschloch, der eine Säge suchte um Daisy klein zu kriege. Zu portionieren, damit er sie aus der Wohnung schaffen konnte, unbemerkt von den Nachbarn."
Hazi reibt sich die Augen.
"Das Arschloch hat sogar noch rumgefragt, auf wieviel Müllkippen er die Daisy am besten verteilen soll, damit es nicht auffällt. Der hat das absolut ernst gemeint!"
Hazi ist jetzt noch aufgebracht.
"Ich stand da und hab den Mund nicht mehr zugekriegt. Ich hab mich nur noch gefragt, in welchem Scheissfilm bin ich hier gelandet?!"
Und das ist ja wohl die fatalste Einschätzung einer Situation
heutzutage.

"Kaum ne Woche später und die Daisy will genauso elendig verrecken wie Schlotti, begreifst du das? Ich nicht!"
Hazi ist plötzlich ganz weit weg.
Wie in Trance.
Kehrt er zu seinem alten Kumpel zurück.
"Und was ist mit der Daisy passiert?" will ich den Schluss aber auch noch wissen. Kleingesägt?"
Hazi wird unwirsch, will weitergehen.
"Nee. Die haben wir noch wachgekriegt. Wir sind ne Stunde mit ihr rumgelaufen, immer hin und her und haben ihr Wasser ins Gesicht gekippt und beatmet, das ganze Programm eben. Und als sie endlich zu sich gekommen ist, war sie erstmal sauer. He, ihr Arschlöcher, ich war so schön tot."

Zum Abschied hebt Hazi die Hand. Die kaputte.
"Machs gut", sagt er leise.
Und da sehe ich: es ist ja gar kein Finger, der ihm fehlt. Es ist der Daumen. Der grüne Daumen, der dem Gärtner fehlt.
17.5.05 16:33


RUNA
====??=
Abendspaziergang durch den Park. Der Himmel grau wie K?hlschrankjoghurt.
Was ein verregneter Mai.
Frau Moll, unsere H?ndin, verdr?ckt sich mit einem St?ckchen ins Geb?sch am Ententeich, als w?rde sie mit der Zeitung aufs Klo gehen.
"Fertiges Vieh", sag ich.
"Guck mal dahinten, der Nasser!" meint die Gr?fin.
"Das ist doch nicht der Nasser. Das ist ein Indianer."
"Ach was! Das ist der Nasser. Komm."

Im hohen Gras steht ein Indianer, geb?ckt.
Es ist Nasser.
"Hallo", ruft er.
Nasser ist ein in Teheran geborener Iraner.
Als er das zum ersten Mal erw?hnte, war die Gr?fin ein bisschen entt?uscht.
"Du siehst aus wie ein Indio, aus den Anden."
"N?, ich bin ein waschechtes ?lauge. Wohn aber schon zwanzig Jahre hier."

Das ist schon zehn Jahre her. Da hat er uns oft das Auto reparariert, er hat sehr geschickte H?nde. Weil er nie Geld daf?r haben wollte, haben wir uns mit Haschisch revanchiert.
Seit wir nicht mehr kiffen, repariert er nicht mehr unser Auto.

Er hat eine vollgepackte Plastikt?te in der Hand. Darin jede Menge L?wenzahn, f?r die Meerschweinchen seiner Kinder.
W?hrend er weiter Gr?nzeugs ausrupft, erz?hlt er von Runa, der Elster.
"Hab ich eines Tages bei uns im Garten gefunden. Lag da und konnte nicht mehr fliegen. Fl?gel kaputt."

Nasser hat sie in seine Obhut genommen. Hat sie aufgep?ppelt, hat ihr die Federn repariert.
Nasser kann gut Autos und Elstern.
Mit der Zeit wurde Runa immer zutraulicher.
"Sehr ungew?hnlich f?r eine Elster."
Die meiste Zeit sass sie keckernd auf ihrem Paradebaum im
Garten und begr?sste die Kunden, die zum Schuster um die Ecke wollten.

"Ich hab ihr immer K?seecken aus dem Fenster geworfen. Die hat sie sich geschnappt, aber nicht gefressen, sondern an allem m?glichen Ecken im Garten versteckt. Hinterher waren bestimmt f?nf Kilo K?se im Garten verteilt."
Und vom K?chentisch fehlten oft Essensreste und Besteck.
Sie wurde immer frecher. Eben eine richtige Elster.
Eine passionierte Diebin.

Runa war in der gesamten Nachbarschaft bekannt.
Sie totterte mit den Anwohnern, die sie besuchen kamen, und ging sogar alleine spazieren.
"Aber nicht hier im Park, sondern bei uns ?ber die Strasse. Es musste unbedingt Asphalt sein. Das war ihr Laufsteg."
Auch die Kinder kamen angelaufen und riefen "Runa!" worauf sie fr?hlich zur?ckkeckerte.

Eines Morgens war der Vogel verschwunden.
Spurlos.
Kein Blutfleck war zu entdecken, keine ausgerupften Federn lagen herum, null Indizien, die auf eine Katze oder ein anderes Raubtier hindeuteten.
"Runa ist uns gestohlen worden. Ist ja was besonderes, so eine zahme Elster, das gibts nicht oft. Diese Schweine. Wer weiss, vielleicht versuchen die sogar sie abzurichten. Trickdiebstsahl, weisst du. Juwelen, Schmuck, so was. Die ist ja geschickt, unsere Runa."

Nasser hat genug. Und zwar Gr?nkram f?r die Meerschweinchen gesammelt, und reicht uns die Hand zum Abschied.
Er hat rote Augen. Ob vom Kiffen oder vom Zorn ?ber die gestohlene Elster, ich kann es nicht sagen.
"Gestern hab ich noch K?sest?ckchen gefunden im Garten. Und zwei L?ffel. Eine Gabel. Schweine!"

Eigentlich wollte ich ja noch erw?hnen, dass mit unserem Wagen was nicht stimmt. Der macht so komische Ger?usche, wenn er in die Kurve f?hrt. Als w?rde permanent ein Hund jaulen.
"Wo ist Frau Moll ?berhaupt?"
Die kommt misstrauisch aus dem Geb?sch getappert, eine Entenfeder im Fell, und sp?ht dem Indianer hinterher.
22.5.05 08:51


DAS IST EIN ?BERFALL!!
****$$******************
Im November 94 bin ich ?berfallen worden.
Ich hatte Nachtdienst im Hotel, die Zimmer waren fast alle belegt, bis auf ein Einzel, das konnte ich noch verkaufen.
Um drei Uhr nachts, ich hatte mich gerade hingelegt, auf
der Matratze im B?ro..

..da schellt es.
"Mist!" fluche ich und geh hinter die Rezeption.
Auf dem Monitor erkenn ich eine Person.
Kein Gep?ck.
"Hm?" frag ich durch die Gegensprechanlage.
"Haben Sie noch ein Zimmer f?r heut nacht?"
"Eins hab ich noch, ja", antworte ich m?rrisch und dr?ck die T?re auf, unten im Erdgeschoss.
W?hrend der Gast mit dem Lift zum 11. Stock hochf?hrt, zieh ich mir schnell die Klamotten an, inklusive Schlappen vom Chef.

Der Typ kommt mir irgendwie bekannt vor, als er an der Rezeption steht. Unangenehm bekannt, aber ich weiss nicht, wo ich ihn hinstecken soll.
Vielleicht hat er hier schon mal ein Zimmer gehabt oder ich kenn ihn vom Sehen aus der Stadt.
Keine Ahnung.

"Kann man bei euch nur gegen Vorkasse ?bernachten?"
fragt er, mit flackerndem Blick.
Sofort liegt ?rger in der Luft.
Ich mein, hier waren Leute, die sahen aus wie die letzten Heckenpenner, haben aber mit verkn?llten Hundertdollarnoten nur so um sich geworfen, nach dem ?usseren kann man also nicht unbedingt gehen, nach den Augen hingegen schon.
Und mit den Augen hier, mit denen stimmt was nicht.
Die sind kalt, und die schn?ffeln.

"Genau", sag ich, "nur gegen Vorkasse. Sonst geht nichts."
Er wirkt gereizt.
"Was ist mit einem Scheck?"
Ich sage nein, geht nicht.
"Wenn ich meinen Personalausweis hinterlege?"
"Haben wir alles schon gehabt. Da hat auch jemand seinen Ausweis hinterlassen und ist nie wieder aufgetaucht. Der liegt heute noch hier, der Ausweis."

Der Typ tr?gt eine braune Wildlederjacke, die Haare raspelkurz.
Er zieht den Reissverschluss seiner Jacke herunter und greift mit der Hand in die Innentasche.
"Und was w?rdest du sagen, wenn ich hier drunter eine Waffe trage?"
Ich zuck mit den Achseln.
"Was ich dazu sagen w?rde...? Keine Ahnung. W?rd ich nicht glauben."
In dem Moment scheint sich etwas aufzurichten in ihm. Er wird gross.
Ein st?mmiger Gangster.

"Dann pass mal auf", sagt er. "Ich hab hier eine Waffe! Und du r?ckst jetzt die Kohle raus!"
Alles geht so flott, ich kann es kaum ernst nehmen.
Pl?tzlich steck ich hier mitten in einem Raub?berfall...
Fast muss ich lachen.

"Jetzt nimm die Kohle aus der Kasse und gib sie mir!"
Er macht einen stockn?chternen Eindruck.
Unberechenbar.
Und ich hab keine Ahnung, ob er nun unter seiner Jacke mit dem Zeigefinger auf mich zielt, durch den Stoff, oder wirklich mit einer Waffe.
Es sind zuviel Bekloppte unterwegs.
"Jetzt mach doch keinen Scheiss", sage ich, "Lohnt doch gar nicht."
"Mann, r?ck das Geld raus! Und nur die Scheine!"

Ich mache die Kasse auf, tret einen Meter zur?ck und h?re mich sagen:
"Dann komm hier rum und hol dir das Geld selber."
Das will er nicht.
"Du gibst mir die Kohle!"
Ich weiss selber nicht, was ich damit bezwecke.
"Jetzt mach schon, das Geld auf die Theke, und nur die
Scheine!"
Ich pack alles, was da ist an Zehnern, Zwanzigern und Fuffies, sind vielleicht f?nf-, sechshundert Mark, die ich auf den Tresen lege.
Mit der freien Hand grabscht er sich den Packen und steckt ihn
in seine ?ussere Jackentasche.

"Mach doch keinen Scheiss, f?r die paar Mark gehst du in den Bau!"
Er h?lt inne. Scheint einen Moment lang zu realisieren, was er hier ?berhaupt veranstaltet.
"Pass auf", versuch ich die Situation zu nutzen, "Du gibst mir jetzt einfach die Knete wieder, steigst in den Aufzug und verschwindest in die Nacht und Schwamm dr?ber."
"Nee, ich brauch das Geld! Das ist das erste Mal, das ich so was mache!"
"Dann lass den Quatsch doch einfach und gib mir die Kohle wieder!"
Tats?chlich greift er in seine Tasche, zieht ein
paar Scheine heraus und wirft sie auf den Tresen der
Rezeption.
Zwei-, dreihundert Mark sind es bestimmt.
"Dann tu mir den Rest auch noch!"
"Nee..das geht nicht. Den Rest brauch ich."
"Wof?r?!"
"F?r das Taxi nach D?sseldorf, das brauch ich gleich...und f?r ein Zimmer heut Nacht!"
"Mach dich doch nicht ungl?cklich, f?r die paar Mark", wiederhole ich, doch die Situation ist festgefahren.

Er droht mir, nicht sofort die Bullen zu rufen, wenn er weg ist, sonst w?rde er morgen nacht wiederkommen und mich
erledigen.
"Ich bin ein Scharfer, pass bloss auf..!"
Ich muss grinsen.
".. und keinen Alarm dr?cken!"
"Hier gibts keinen Alarm", sag ich, dreh mich um und verschwinde
kurz ins B?ro, um meinen Tabak zu holen.
Er ist sprachlos, kein Ton kommt ?ber seine Lippen, nur die spitze
Ausbuchtung unter seiner Jacke zielt weiterhin auf mich.

Ich dreh mir eine Zigarette.
Das ist ein Raub?berfall, denke ich.
"Kann ich mir auch eine drehen?" fragt er, ich sag "Klar..", leg den Tabaksbeutel auf die Rezeption, aber er dreht sich keine. (Wahrscheinlich f?llt ihm ein, dass er dazu beide H?nde braucht. Aber dass ich ihm vielleicht eine drehen kann, darauf kommt er nicht.)
"Denk daran, nicht die Polizei rufen!"
Ich z?nde mir die Kippe an.
"Nicht die Polizei rufen, du bist gut. Und was soll ich meinem Chef erz?hlen, wo das Geld hin ist?"
"Das ist deine Sache."

Wir einigen uns darauf, dass ich die Polizei erst dann rufe, wenn er das Hotel unten verlassen hat, durch den Haupteingang.
Ich versuche noch einmal, ihn zu bewegen, mir auch das restliche Geld zur?ckzugeben, umsonst.
"Ich brauch die Knete jetzt, verdammte Scheisse! Und denk daran: ich kenn dein Gesicht! Wenn du die Bullen vorher rufst, komm ich morgen wieder und mach dich kalt!"

Dann macht er kehrt und stapft zu den Aufz?gen. In dem Moment, als die Aufzugst?re sich schliesst und der Lift losf?hrt, nehm ich den Telefonh?rer in die Hand und w?hle die Eins-Eins-Null.
Dauert keine zwei Sekunden.
"Notruf.."
"Ja hier ist der Nachtportier vom Turmhotel! Ich bin grade ?berfallen worden!"
"Wie ist Ihr Name bitte?"
Ich merke pl?tzlich, wie meine Stimme zittert, ich bin richtig aufgebracht.
"Der Kerl verschwindet gerade in Richtung Graf-Wilhelm-Platz, ich kann ihn sehen ?ber meinen Monitor, wahrscheinlich zum Taxistand!"

Nachdem ich den Kerl beschrieben hab, h?r ich im Hintegrund, wie die Personenbeschreibung ?ber Funk weitergegeben wird.
Ich leg auf und lauf in den grossen Fr?hst?cksraum. Von da aus hab ich den perfekten Blick ?ber den Graf-Wilhelm-Platz.
Am Taxistand stehen ein paar Wagen, von dem Typ ist nichts zu sehen.
Zwei Streifenwagen kommen angesaust, mit Blaulicht und Sirene,
direkt auf die Taxen zu.
Dann klingelt es Sturm, im Hotel.
W?hrend am Grafen die Bullen aus ihren Wagen steigen, lauf ich zur Rezeption.
Vier Leute seh ich ?ber Monitor.
"Ja?"
"Kripo Wuppertal. Machen Sie uns auf?"

Junge, sind die flott. Und gleich mit neunzig Mann am Start!
Bis die oben sind im 11. Stock, lauf ich zur?ck in den Fr?hst?cksraum, zu meinem Live-Krimi, und tats?chlich, sie haben ihn gekascht:
Polizisten stehen um den Kerl herum, ein Polizist hat die H?nde an seinem Hals. Von hier oben sieht das fast so aus, als w?rde er ihn w?rgen.

Auf dem Revier hab ich eine Stunde sp?ter eine ausf?hrliche Zeugenaussage gemacht. Und da hab ich auch erfahren, wie sie den T?ter kassiert haben.
Da ein Taxifahrer ausgesagt hat, er habe ein B?ndel Geldscheine in den H?nden des T?ters gesehen, bei ihm aber kein Geld zu finden war, weder in der Kleidung noch auf dem R?cksitz des Taxis noch sonst irgendwo, haben die Bullen, ganz wie die Drogenfahnder auf der Jagd nach eingeschweissten Bubbles, ihn so an der Kehle gepackt, dass er seinen Mund reflexhaft aufsperren musste.

Und da tauchten die ganzen Scheine auch tats?chlich auf: in die Backentaschen gestopft, ohne dass von aussen was zu sehen war, wie ein Profi-Hamster.
Respekt!
"Schliesslich waren das ja ne ganze Menge Zehner, Zwanziger und sogar noch ein paar Fuffies", hab ich zu dem Bullen gesagt, bei der Vernehmung, "Das muss man erstmal alles in die Fresse reingestopft kriegen", aber der Wachtmeister hat mich nur bl?d angeguckt:
"Stimmt."

24.5.05 16:50


keine stories zur zeit.
hatten sex mit messer und gabel.
leicht verletzt. schwer lecker.
24.5.05 20:06


ICH KOMM NICHT DRAUF!
~~~~~~~~~~~~~==~~~~~~~~
Manchmal fallen mir die einfachsten Worte nicht ein.
"Wie heisst das nochmal, wenn man zunehmend Probleme hat mit der Wortfindung?"
Die Gr?fin, eine Verfechterin von Sichnichtst?renlassen, wenn sie einen neuen Kriminalroman liest, z?ndet sich l?ssig eine Zigarette an, w?hrend der Hund leise vor sich hinbrummelt, weil draussen jemand vor?bergeht ohne Wegezoll zu entrichten, was anderes interessiert den ohnehin nicht.
"Verflucht!" br?ll ich, "Wie heisst denn diese Krankheit?!"
Die Gr?fin guckt nicht mal auf.
"Stille."
31.5.05 17:50


PRESLEY
???????????~
Dicke Luft auf dem Kommissariat.
"Ich hab doch nur dreiunddreissigmal in die Luft gestochen!" z?rnt die Gr?fin. "Was hat der Bl?dmann mir auch dabei in den Weg zu laufen, dreiunddreissigmal hintereinander!?"
Sie hat ja nicht Unrecht.
Immerhin war ich Dusseltier es, der ihr ?ber alles geliebtes Elvis-Doppel-Album "The Complete Sun Sessions" stehen gelassen hat, in der prallen Mittagssonne..
Seither ist das Vinyl so verbogen, dass man die Scheiben zwar noch abspielen kann, nur ist die Nadel dann wie im Bergischen Land unterwegs, hoch, runter.
Hoch, runter.
"Das klingt ja wie Turnen", r?uspert sich der Kommissar und wartet auf Lacher.
Ich w?rd ihn ja gerne bedienen, wirklich, so eine feine Bemerkuing auf dem Revier, andererseits hab ich 33 L?cher im Bauch, getackert. Wie Konfetti sieht meine Leber aus, wenn man da reinguckt.
Da die Gr?fin auch keinen Muckser von sich gibt, schl?gt der Kommissar ein remis vor und l?dt uns ein.
Dewegen gehn wir jetzt auf ne Pizza mit dem Kommissar.
"Komm mir blo? nicht in die Quere", zischt die Gr?fin.
Ich w?rd ja eher f?r ein Ritteressen pl?dieren, ohne Besteck. 33 Fausthiebe k?nnt ich eventuell noch einstecken..
31.5.05 18:30


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