Vom räudigen Leben, der Wucht & dem Nimbus
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der k?pt'n
1.4.05 10:04


BABYLON & DER DOPPELTE RITTBERGER
=============400=========================
Seit einer Weile streift ein junger Mensch durch unsere Stadt,
der einen Stoffb?ren im Arm tr?gt und rasend schnell r?ckw?rts z?hlen kann, von 400 bis 0.

Sp?t am Abend treff ich ihn beim Amerikaner.
Er f?ttert seinen B?r gerade mit einer knallheissen Apfeltasche.
"Sag mal, wieso schleppst du den B?r eigentlich immer mit dir rum?"
"Ach, wissen Sie, das ist ein Wunder Gottes", spricht er leise und ohne mich anzugucken, "nur leider ist auf Gott kein Verlass. Aber der B?r ist regul?r."

Ich hab mein kleines Diktierger?t dabei.
Das schalte ich ein.
"Ach, Sie sind von Radio Bergisch Land? Dann senden Sie mal: man sollte dem lieben Gott..", er guckt sich um, "..jeden Tag in die Fresse hauen! Aber weiss ja keiner, wo der wohnt. Den kriegt man nicht zu fassen, den Burschen. Der ist wie ein Fisch!"

"Mh, gemeldet ist der bestimmt nirgendwo", sag ich.
"Richtig, der kennt keine Meldepflicht. Der wandelt seit hunderttausenden von Jahren ?ber die Erde, mit falschem Pass, und lacht sich kaputt ?ber uns.."
Hatchii!!
Der B?r hat einen Niesreiz.
"Sie m?ssen entschuldigen, kommt vom Zimt."

"Und warum m?chtest du Gott aufs Maul hauen...?"
"Weil, bei den Menschen w?rd ich aus dem in die Fressekloppen ja gar nicht mehr rauskommen, ist doch klar! Und eins m?cht ich Ihren H?rern noch verraten: Deutschland, das ist Babylon und ein doppelter Rittberger...!"

Er nimmt sein B?rchen und stopft es in eine ausgebeulte
Aldit?te.
"Der ist jetzt satt und muss schlafen. War nett mit Ihnen zu plaudern. Demn?chst spielen wir zehn S?tze ohne Luftholen,
ja? Aufwiedersehen."

Babylon..? Ich bin ein bisschen langsam, heute.
"He!" lauf ich ihm nach, seh draussen aber nur noch seinen Schatten, obwohl die Sonne ?berhaupt nicht
scheint.
1.4.05 16:18


JAZZ -1-
========
am 13. mai 1988 starb chet baker in amsterdam. er war mit seiner trompete aus dem hotelfenster gest?rzt. an diesem abend verstummten alle jazz-clubs in paris und new york.

"er war immer hungrig, doch er war sehr d?nn."
2.4.05 09:07


399 JAHRE GEF?NGNIS
^???????????????????????????
Irgendwann 1995 stand ich in der "Kichererbse", einer neuen Kebap-Bude in der Innenstadt.
Ich war der einzige Gast, bestellte einen Kebap-Teller mit gemischten Salat und Reis statt Pommes.

"Wie schmecken eigentlich Kichererbsen?" wollte ich von dem T?rken hinter der Theke wissen. "Anders als normale Erbsen?"
Er war etwa so alt wie ich, Anfang dreissig, und kratzte sich am Hals.
"Anders, ja, wie soll ich sagen..?"
"S?sser?"
"S?sser, nein..kann ich nicht erkl?ren, musst du probieren."

Er schaufelte ein paar Kichererbsen auf meinen Teller, und wir kamen ins Gespr?ch.
Er war kein T?rke, er war Araber. Seit knapp drei Jahren in Deutschland.
Er war gefl?chtet.
"Woher?"
"Aus Gaza."

Im Gaza-Streifen hatte erst wenige Tage zuvor ein Israeli mit einer Maschinenpistole in eine betende Pal?stinenser-Menge geschossen, es hatte 75 Tote gegeben.
"Schmeckt ausgezeichnet", sagte ich. Ausser den Erbsen. Die waren mehlig.
"Ja, das Fleisch ist ganz frisch und die Gew?rzbeilage nach einem Rezept meiner Mutter."

Er erregte sich ?ber die Israelis, die die Pal?stinenser in Gaza wie Tiere behandelten.
"Wir zahlen Steuern, aber wir haben keine Rechte, d?rfen nicht ausreisen, bekommen kein Arbeitslosengeld, wir d?rfen nur arbeiten. Und wehe, du guckst einen israelischen Soldaten schief an, dann wirst du sofort erschissen...!"
"Erschossen", verbesserte ich ihn, war aber ansonsten ?berrascht, wie gut er deutsch sprach.
Zwischendurch kam Kundschaft zur T?re rein, die ohne Ausnahme Pommes mit Currywurst verlangte, zum Mitnehmen.

Er sagte: "Ich bin Politiker."
Hatte ich diesen Satz jemals aus dem Munde eines gleichaltrigen Deutschen geh?rt, "Ich bin Politiker"?
Nat?rlich nicht, aber wir lebten ja auch nicht in einem Gef?ngnis, das eigentlich unser eigenes Land war.

Als ich ihn fragte, warum er gefl?chtet sei und ob er jemals zur?ckkehren wolle nach Gaza, schaute er zun?chst weg, bevor er z?gernd mit der Wahrheit herauskam:
"Zuhause muss ich 399 Jahre ins Gef?ngnis."
Ungl?ubig hielt ich inne, die Gabel in der Luft.
"399..?? Viermal lebensl?nglich, oder wie?!"

Die ganze Geschichte wollte er partout nicht erz?hlen, ausser dass bei einem Schusswechsel vier israelische Soldaten ums Leben gekommen waren.
"Es war Notwehr!"
Er selbst war auch mehrfach getroffen worden.
"Eine Kugel hab ich heute noch im linken Bein", erz?hlte er, denn nach dem Tod der Soldaten wurden alle Krankenh?user streng ?berwacht, er konnte sich nirgends behandeln lassen.

Eine Woche sp?ter bekam er von einem rangh?heren PLO-Mitglied ein gef?lschtes Visum, mit dem er ?ber Norwegen nach Deutschland fl?chten konnte, wo er nun mit einer Deutschen verheiratet war.
Zum Nachtisch nahm ich ein Yes-T?rtchen.
2.4.05 11:35


DIA-LOGG
(((((((()))))))

sie: ist kalt draussen?
er: weiss nich. bin nie draussen.
sie: wie, du bist doch gerade reingekommen...!
er: nee. bin nie drin.
2.4.05 16:04


LEBEN HINTER SCHMUTZIGEN FENSTERN!
???????????????????????????^^???????????????????????
Gehen eben zwei ?ltere Damen aus der Nachbarschaft bei uns
unterm Fenster her, kichert die eine:
"Ob die glauben vom Putzen schmilzen die Scheiben?"
2.4.05 20:29


FRAU MOLL, FRAU MARIA MOLL
============================?
Frau Moll, unsere H?ndin, hat ein schwarzes Fell mit einer Besonderheit: auf ihrer Brust ist ein weisses Kreuz.
Abends um halb 10 tigert sie durch die Wohnung, nerv?s vor sich hin miekend.

"Is' denn mit der los?" frag ich die Gr?fin, als ob die das w?sste.
"Vielleicht muss die mal."
"Ach was, die hat doch eben erst gemacht!"

Frau Moll aber gibt keine Ruhe und es ist Punkt 21 Uhr 37, als die Gr?fin die T?r aufmacht, um den Hund in den Garten zu lassen.
Um 21 Uhr 40 kommt die Meldung, dass Papst Paul drei Minuten zuvor gestorben ist.
Wir wussten schon immer, dass wir einen erleuchteten Hund
haben.


3.4.05 09:05


Sonntagvormittag. Papst Paul und der liebe Gott
sitzen gemeinsam beim Fr?hst?ck.
(Im Hintergrund dudeln Rammstein, denen ist kalt).

"Und?" meint der Papst,
"Hab ich alles richtig gemacht...?"
Sagt der liebe Gott:
..
3.4.05 10:38





DIE P?PSTIN

Die Gr?fin meint, sie sei ja noch jung genug, um die erste P?pstin zu werden in vierzig Jahren, "dann musst du aber jeden Sonntag in die Kirche", sag ich, hat sich das Thema ganz schnell erledigt.
4.4.05 10:30









Thomas Kling ist tot.
Mit 47.
Der beste deutsche
Satzstanzer

Der Sprachpunk und
Atomdichter

Die Raketenstation
ist.. verlassen..

ich weine..











THOMAS KLING:
aus ERPROBUNG HERZST?RKENDER MITTEL
eremitenpresse 1986:
4.4.05 10:39


RATINGER HOF, zb2
==================

UNTERM -ZERHACKER das schuhe zertanzn;
sorgf?ltig epilierte wadn vor den boxn
bockbierflaschn; das das zerhackn;
mitteilung aus drag?e pupillen,-h?ute,

dezibelsch?be; verungl?ckte mitteilung
durch milchglas, naja, durch trennscheiben
halt; rei?ende iris, rasierte muschi,
dezibelsch?be, das lichterzerhackn die die
zertanzer in ihren -
stiefeln

walzer hei?t popgo!vulkan fiber
wieder PVC!merkts euch!ihr s?cke mit
den verrutschten kathetern mit den ein
gewachsnen unlaclierten n?geln
innen drin in altnkrnknheim..



...IN MEMORIAM THOMAS KLING...
4.4.05 15:30


SAISONER?FFNUNG! = SAISONENDE!
==+======================0======
Mit 5 L's: ner langen Limonade leise auffem Laken am
l?mmeln: schon kommt das erste Marienk?ferchen der Saison angelandet: DER GL?CKSBOTE IST DA ruft die Gr?fin und ich studiere am anderen Ende der Decke: eine zitronengr?ne Eintagsfliege die zittert ein bisschen und nippelt: ab.
4.4.05 15:58


SCHUHE
=========
Schuhe,
die im Zimmer herumstehen,
sehen in der Regel so aus,
als w?rden sie g?hnen.
Oder singen.

Es sei denn, man zieht sich
bei einer Nutte aus und
hat Schweissf??e.
5.4.05 14:29


WUPPERTALER ZOO -1-
>>>>>>>>>><<>>>>>>>>
Wir stehen vor dem L?wengehege. Gerade ist F?tterung.
Es gibt Schubkarrenfleisch.
"Wenn die in die Freiheit entlassen w?rden, glaubst du, die k?nnten noch ein Zebra reissen und aufrauchen?"
"Nie im Leben. Die warten, dass ein Pfleger um die Ecke
kommt und die Zigarre ansteckt."

Ein L?we kommt zum Zaun geschlichen.
Ich dreh mir gerade eine Kippe.
Der Sabber l?uft ihm an den Lefzen runter.
"Mach das du wegkommst..", fl?stert die Gr?fin.
"Ach was, ist doch nur von der F?tterung, der Sabber",
sag ich, bevor ich stiften geh wie ein Gepard,
hundertdreissig Kilometer in der Spitze,
st?rz ich im Stehen in die eigene Staubwolke hinein.

"HAT SCHON EINER DIE PELIKANSCHEISSE WEGGEFEGT?"
ruft ein Pfleger, bevor er mir hochhilft.
"M?chten Sie psychologische Betreuung?"
5.4.05 18:18


FREUNDSCHAFT
********+*******
1992 war Sektfr?hst?ck beim Linus. Bis morgens um vier gab es Hellbier aus F?ssern und mindestens f?nfzig Pullen Plirre und Marihuana.
Ausserdem ?lige Suppe, Rippchen und W?rstchen auf dem riesigen Balkon.

Die Nachbarin von unten zeterte alle halbe Stunde durch den Hausflur, sie rufe gleich die Bullen, wegen dem L?rm und all dem Kotlettqualm.
"Hier gibts keine Kotletts!"
Ansonsten k?mmerte sich niemand um sie, auch nicht die
Bullen.

Irgendwann sa? ich neben dem Linus auf dem Balkon. Linus hat einen riesigen Kojak-Zinken im Gesicht.
"Entz?ckend", meinte ich und kniff in seine Backe.
"Erz?hl mal was."
Linus, mit Spass am Erz?hlen, hatte meistens eine authentische Geschichte auf Lager.

Also, da war diese andere Fete am Schellberg, von dieser
Conny, wo auch der Kraudi, der Hennes und der St?ck
eingeladen sind.
Die drei sind alte Saufkumpane.
Der St?ck hat jedoch den ganzen Abend kein Alkohol getrunken, weil er mit dem Moped unterwegs war.
Das konnten der Kraudi und der Hennes nicht ab. Die beiden, schon stockbesoffen, fingen an, die gesamten Mineralwasser-Vorr?te wegzusaufen, damit der St?ck gezwungen war, auch Bier zu trinken.

Geniale Idee.
"Ich mein", sagte der Linus, "die h?tten das Wasser ja auch einfach in den Ausguss kippen k?nnen, aber das galt nicht."
"Das ist Freundschaft. Und wie gings aus?"

Der Hennes hat gejammert und gekotzt von dem vielen Sprudel, doch Kraudi, von Natur aus unerbittlich, hat durchgehalten bis kein Wasser mehr da war.
Allerdings hatte St?ck vorgesorgt und ist den ganzen Abend mit zwei gebunkerten Pullen Gerolsteiner rumgerannt.
Als die leer waren, hat er sich auf sein Moped gesetzt und ist winkend davongebraust.

"Bl?des Ende", sagte ich zum Linius.
"Kann ich auch nix f?r", meinte er.
Naja.
8.4.05 10:51


GESCH?FTE, GESCH?FTE
============000========

Die drei Rocketta-Br?der hatten gesch?ftlich zu tun, in
Rotterdam.
Als sie um halb vier in der Fr?h zur?ckfahren wollten, kippte der Wagen nach links weg, wie die Titanic.
Allerdings im Stehen.

"Scheisse, wir gehn unter!" kr?hte der j?ngste Rocketta, breit wie Elvis im August 77.
"Klappe!" Der Lange stieg aus, nachgucken. "DAS GIBTS DOCH NICH! ICH KACK AB!"
Irgendwelche s?chtigen Penner hatten ?bernacht das linke Vorderrrad geklaut!

Die n?chsten zwei Stunden war das Trio damit besch?ftigt, einen Fiat am Strassenrand aufzutun, der nicht unter einer Laterne stand und gl?nzte.
Im verwanzten Hafenviertel von Rotterdam wurden sie schliesslich f?ndig.
Gleiche Marke. 135er Reifen.

Zu dritt im Dunkeln das Vorderrad abmontiert, wobei der mittlere Rocketta Schmiere stand, wegen den zwei linken H?nden.
"Weisste was, du hast keine zwei linken H?nde, du hast ?berhaupt keine H?nde!" motzte der Lange, ?ber und ?ber ?lverschmiert.

Auf dem R?ckweg zum Auto wurde der Reifen abwechselnd getragen.
Als eine Bullenstreife um die Ecke kam, das Ding in den Graben gepfeffert. Als die Bullen weg waren, das Teil wieder hochgeholt.
Dranmontiert. Losgefahren.

Paar Kilometer hinter der Grenze, als die Anspannung sich legte, kotzte der Junior voll ?ber die Armaturen.
"He, wo hast du denn Rollekuchen gegessen?!"
"Das war kein Rollekuchen, nur Cola.."
"Sieht aber aus wie Rollekuchen!"
"ICH HAB ABER NUR COLA GETRUNKEN!!"

Mittags daheim bei Muttern.
Drei Teller Suppe.
Der Junior ging nochmal kotzen, diesmal wenigstens mit richtig was drin.
"Ihr sollt doch nachts nicht immer soviel arbeiten, Jungens", schimpfte Mutter Rocketta, 160 Kilo schwer und nach einem ruppigen Ehestreit noch siebzehn Monate Bew?hrung offen.
"Hast recht, Mutti."
Zum Nachtisch gabe es f?r jeden ein knallrotes Kindereis mit einem Bubblegum, und alle waren gutgelaunt.

Bis es klingelte.
Ohne Ansehen der Person gingen die Br?der sofort stiften ?ber den Balkon, mit einem dicken Paket.
Mutter Rocketta, die gerade beim Abwasch war, ging aufmachen.
Angela, das M?dchen aus der Nachbarschaft.
"Guten Tag Frau Rocketta. Ich wollt nur fragen, ob die Jungs zum Spielen raus kommen."
"Die sind schon vorgelaufen, Kind", seufzte die Mutter und schloss die T?re. Dass die L?mmel auch immer den Balkon
nehmen mussten.
8.4.05 11:17


SHAKE YOUR PETER!
??????^^^^??????????????
Angenommen, du bist vorm Landgericht Wuppertal als Kronzeuge geladen, in einem Rezeptf?lscher-Prozess, hast aber noch was Zeit bis zu deinem Auftritt und da es Mittag ist, begibst du dich in die Kantine und entscheidest dich spontan f?r das Angebot des Tages, f?r Lamm-Ragout, wei?,
mit Salzkartoffeln und Salat
und so rutscht du gute 16 Meter mit dem Tablett die Selbstbedienungs-Theke entlang bis zur Kasse - wo diese hagere Dame sitzt, mit dem Frau Fleschk?nigs-Schildchen am Kittel,
"Einmal Lamm", sagst du worauf die Fleschk?nigs dich reichlich ratlos anglotzt,
"Lammragout!" musst du da schon deutlicher werden fast schon ?rgerlich bis die Kassiererin endlich schaltet: "Ah so", dann aber nix wie umgetauscht das Teil, "den Wackelpeter lass ich drauf da ist doch Waldmeister drin oder."
9.4.05 08:27


ICH HASSE SCHN?PPCHEN
**************************?
Als ich in die K?che komm, sitzt die Gr?fin am Tisch.
Sie bearbeitet die dicke Samstagsausgabe der Zeitung,
Rubrik 'Vermietungen'.
"Ich such ein Schn?ppchen, m?glichst mit Riesenbalkon!"
"Ach, scheiss auf die Schn?ppchen", sag ich. "Wenn wir heut Abend Lottomillion?re sind, bau ich uns ne Kirche, nur zum Reinfurzen!"

W?hrend die Gr?fin weitersucht, halt ich erschrocken inne.
"Hoffentlich hat das der liebe Gott nicht
geh?rt."
"Ach was, da steht der dr?ber. Vorallem bei dir. Keine Sorge."
Ich atme auf, f?r alle h?rbar.
"Ne verdammte Riesenkirche!!"
10.4.05 10:45


DIE WILDE 14
~~~~~~~?~~~~
Waren eben mit dem Zimmerwolf draussen drei Stunden bei Licht hell wie Kanada kaum einer nur Roboterfrauen mit ihren Skist?cken unterwegs am st?ckeln bei acht Grad maximal schmeisst der Himmel Flusen schmeisst schneit macht die Gr?fin Pipi in der Schonung
"Kuck ma!" zeigt ihren Hintern kalt im Wind verschicken wir den Hund durch den Forst muss er die Nase wild am Boden eine Kurve laufen f?r die Keule den Stock das St?ckchen auf klebrigem Laub
klebrig wie Colalutscherfolien tanzen die Gr?fin und ich einen langen schwindel-dringenden Kuss Sind wir nicht alle ein bisschen Landschaft?
ein bisschen Popstar
baumkaputt


11.4.05 16:06


APRIL, APRIL (ein nachruf)
????????????????^^^^^???????
Ich weiss noch, dass der Carlos, ein bekennender Sargtr?ger, sich in den 80ern und 90ern bitter dar?ber beschwert hat, dass im Fr?hjahr, speziell im April, niemand den L?ffel abgeben will, er also kaum was zu tun hatte.

Im April 2005 sieht die Sache anders aus: die Menschheit scheint am Ende, Tod und Niedergang, wo man auch hinguckt, ein Freund hat mir erz?hlt, dass eine Tante und ein Onkel, beide vor kurzem gestorben, nicht verbrannt werden k?nnen, weil das Krematorium in D?sseldorf so ?berlastet ist.

Aus allen Klosch?sseln dampfen tot die Herzhaufen, selbst der Lorenz, unser Mann der mitreissenden Lache, wenn der heut abend im Lotto gewinnt, "d?s ich nach Hongkong in ein Superbordell und geh kaputt, hahaha!"
11.4.05 17:10


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