Über die Jahre ist mir das Leben ans Herz gewachsen und so gross geworden, ich krieg kaum noch den Pullover drübergezogen!
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Wenn das Licht den Samstag verläßt und sich niederlegt, wir schlendern durch die Siedlung.
"Wo schläft das Licht?" fragt die
die Gräfin,
"weiss nicht", sag ich,
"im Dunkeln."
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Endlich.
Wir haben die selbst anziehenden Schuhe gesehen,
die sich ganz bequem um die Füße legen ohne
dass man sich noch bücken muss.
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Da kann man noch so vorsichtig durchs Leben tippeln,
man tritt immer irgendeinem auf die Füße,
also: Die schweren Zimtstiefelchen an,
und drübber!
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"Ich finde, du bist genau zehn Jahre alt", meint die Gräfin.
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Wir sind rassige Blümchen an der Mauer.
Ja.
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Die Gräfin dreht ein Blatt Löschpapier zur Flöte und trötet auf den Hund ein, die Edel-Irre.
Das kann Frau Moll gar nicht leiden.
Vehement und ausser sich kläfft sie zurück: Sie lässt sich nicht gerne durch den Kakao ziehen.
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Ich vermute, kurz bevor man stirbt,
lebt man ein paar Sekunden
in der Zukunft.
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Flugzeugunglück in den Fernsehnachrichten. Die Maschine schiesst mit brennenden Reifen über die Startbahn hinaus und geht in Flammen auf.
"Der war ja noch nicht mal in der Luft!" erregt sich die Gräfin. "Neee, in so einen Flieger kriegen mich keine zehn Pferde mehr rein!"
Ein Satz, der in mir ein Bild auslöst: Wie elf Pferde die Gräfin in eine Boeing ziehen.
"VERDAMMT! HÄTT ICH DOCH ELF GESAGT!!"
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Heutzutage versteht ja jeder alles,
und gleichzeitig zu wenig.
Da kann man auch gleich gar nichts kapieren.
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Spät am Abend. Ich hab Besuch im Schritt. Es handelt sich dabei um Frau Moll. Sie schraubt ihr Köpfchen in meinen Schoß,
seufzend.
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Niemals dem Schicksal nachrennen.
Es wird dich schon finden.
Es ist ja
deins.