Vom räudigen Leben, der Wucht & dem Nimbus
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Tschad Child Warriors

 

Kortenbach wurde in Köln von zwei jungen Nafris bedroht, mit den Worten: „Tschad Child-Warriors! Gimme all money! We kill you!“ Nordafrikaner heissen in Köln nur noch Nafris, seit Hunderte von ihnen in der Silvesternacht 2016 deutsche Frauen belästigt haben. „Wovon aber keiner spricht“, so Korte, der schon lange in Köln lebt, „wieviel deutsche Männer Silvester aufs Maul gekriegt haben.. davon will keiner erzählen.“

Die Stimmung in der Stadt ist gereizt, von der kölschen Lässigkeit im Umgang mit Fremden ist nicht viel geblieben. (Von Projekten wie Urban Gardening mit Flüchtlingskindern mal abgesehen.) Was war passiert? Korte saß Freitagabends in seinem kleinen Laden im Gewerbegebiet. Es ist kein Ladenlokal, eher eine Art Lager mit Büro. Plötzlich geht die Tür auf, stehen da zwei junge Burschen.

„Nafris – vielleicht elf, zwölf Jahre alt. Mit Schraubenziehern in der Hand, so angespitzte Schraubenzieher. Tschad Child-Warriors! Gimme money! All money!“

Kortenbach war so überrumpelt, er wusste überhaupt nicht, was er machen sollte.

„Ich hab denen tief in die Augen geguckt.. ich hab noch nie soviel coole Abgewichstheit gesehen. Die hätten mir für ein paar Euro die scheiß Schraubenzieher in den Bauch gerammt..“

Was tun? Sich auf einen Kampf mit Kindern, mit skrupellosen Kindern einlassen? Korte greift nach einem Holzknüppel unter der Theke, den er erst Tage zuvor dort platziert hat, und schlägt einem der Kids auf die Hand, und der angespitzte Schraubenzieher, „die Dinger sahen aus wie im Knast gefrickelt", fällt zu Boden. Der Junge will sich nach der Waffe bücken, und Korte haut geistesgegenwärtig auch dem zweiten Burschen den Schraubenzieher aus der Hand. Damit haben die beiden nicht gerechnet, sie fliehen durch die offenstehende Tür.

„We come back! We kill you! Tschad Child-Warriors!“

Halbe Stunde später. Kortenbach hat zwischenzeitlich die Polizei informiert, doch obwohl die nächste Wache keine fünf Minuten entfernt ist, hat sich niemand blicken lassen. Auch beim zweiten Anruf wird Kortenbach nur vertröstet.

„Die Kollegen müssten gleich da sein.“

Dann sieht er sie kommen, schon aus einiger Entfernung, bestimmt an die zehn Halbwüchsige aus dem Maghreb. Burschen, die nichts zu verlieren haben, die Schulden haben bei ihren Schleusern und auf Teufel komm raus Geld machen müssen. Doch diesmal ist Korte gewappnet. Er hat sich keine Woche zuvor eine täuschend echt aussehende Schreckschusspistole besorgt, ab der zweiten Kugel kommt Pfeffermunition zum Einsatz. Er läuft aus dem Laden, den Jungs entgegen, brüllt „PISS OFF OF MY CLOUD!“ und schiesst in die Luft. Er macht soviel Bohei, dass die Bande Hals über Kopf kehrt macht und flieht. Nachdem sie weg sind und Staub und Pfeffer auf dem Hof sich gelegt haben, füllen plötzlich Sirenen und Blaulichtbatterien das Gewerbegebiet, die Schmiere ist da, im Einsatz sind fünf Streifenwagen mit Kölner Kennzeichen.

„Bisschen spät, wa“, meint Korte.

14.3.17 10:14
 



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