Andreas Glumm: Vom räudigen Leben, der Wucht und dem Nimbus
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Benzini weiss, wie man sich Freunde macht unter den Stubenhunden dieser Welt

 

 

Ill.: Sanne Eggert

*

Abends schellt es Hagel und Granaten. Der Hund kläfft sich die Seele aus dem Leib. Durch den Tür-Spion erkennt die Gräfin schemenhaft eine Gestalt, die im Dunkeln vor der Haustüre zu kauern scheint, ein Raubtier, bereit zum Sprung.

“Hm.. sag mal, ist das.. Benzini da draussen?”

“Lass mal gucken”, sag ich und drängle mich zum aufbegehrenden Hund an den Spion, doch zu spät, die Gräfin hat schon den Summer gedrückt und die Haustür geöffnet. Das Flurlicht springt an, Benzini schiebt sich ins Haus.

Was in den nächsten Stunden folgt, lässt sich am ehesten mit einer stabilen Windhose umschreiben, die durch unsere Wohnküche fegt. Ein unrasiertes Naturphänomen, das neuerdings ein schwarzes Helmut Schmidt-Käppi trägt und als Ein-Mann-Marsch defiliert.

HEIDEWITZKA, HERR KAPITÄN!!

Benzini kommt quartalsmäßig zu Besuch, im Gepäck die jüngsten Abenteuer. Es braust und grollt durch unsere auf Rückzug und Ruhe bedachten Klause, dass es mich wundert, warum niemand auf die Idee kommt, eine Tafel mit Sponsorenlogos aufzustellen und die Wände mit Werbebannern zuzupflastern, von 10000 Lux angestrahlt, bei gleichzeitigem Bockwurst- und Bierverkauf.

Und warum niemand die Titel-Melodie von Der Pate einspielt, wenn Benzini in Cinemascope Mafiastorys auspackt, wo gebündelte Dollarnoten in der Tiefgarage mit dem Lineal abgemessen werden, oder wenigstens der Rosarote Panther, man versteht es nicht. Immerzu geht es um Leben und Tod, wenn Benzini seine Aufwartung macht. Seit ich Benzini kenne, geht es bei ihm um Leben und Tod, seit fast vierzig Jahren ist Krimi, wenn Benzini kommt.

In den frühen 80ern verschlug es ihn an den Rhein, wo er einen Handel mit US-amerikanischen Strassenkreuzern aufzog. “Jeden zweiten Fifty-Seven Chevy, der durch Deutschland schnurrt, hab ich verschifft.” Noch heute lebt er in Köln, doch den Kontakt zu den alten Gaunern in seiner Heimatstadt hat er nie aufgegeben, nie schleifen lassen.

Ich frag mich nur, ob Benzini bei anderen alten Kumpeln auch so auf die Pauke haut, wenn er sie besucht, oder ob er bei uns besonders vital und quirlig vom Leder zieht, weil er nur zu gut weiss, dass sowohl die Gräfin als auch ich dankbare Zuhörer sind, denen nicht viel daran liegt, alles auszuplaudern.

HA HA - GUTER WITZ! HÖR MAL!!

“Na, hier am Kannenhof passiert ja auch nix!” dröhnt Benzini. "Ist ja auch nicht schwer, hier vom Leder zu ziehen!"

Erstaunlich. Frau Moll, sonst hypernervös, wenn fremde Männer in der Küche sitzen, die uns anbrüllen, bleibt die Ruhe selbst. Sie ist vor ein paar Tagen 9 Jahre alt geworden.* Sie liegt auf dem Küchenboden. Eine eisgraue Lady, die Pfoten brav nebeneinander wie die Sphinx von Gizeh, eine zottelige und schmutzstarrende und aufmerksam den Besuch ausspähende Altägypterin: Ist das nicht der laute Onkel, der immer die dicken Knochen bringt?

Benzini, stets ein Näschen für den richtigen Augenblick, packt einen stinkigen Rinderpansen auf den Küchentisch und lässt Frau Moll Männchen machen.

“Tu was für dein Geld, Hektor!”

Der Mann weiss, wie man sich Freunde macht unter den Stubenhunden dieser Welt. Im Anschluss hagelt es die erste Story. Ohne großen Übergang. Aber eine Windhose verteilt ja auch keine Nettigkeiten, bevor sie losbläst und Anarchie verbreitet. Sie bläst los und man muss schleunigst zusehen, wo der Bunker ist und wie man die Tür von innen zukriegt und blockiert.

Manches Neue, was Benzini im Gepäck hat, ist dann doch nicht so neu, wie es auf den ersten Blick erscheint, man hat davon schon gehört, anderes hingegen ist brandneu, nie davon gehört, findet aber kein Ende, kurzum: selbst die Gräfin und ich als gelernte Zuhörer sind nach drei Stunden Zuhören am Ende unserer Kapazitäten.

Bleich und schrumpelig verabschieden wir uns von Benzini, und noch als er längst über alle Berge ist, “Kinder, war schön, aber jetzt muss ich los, Geld verdienen!", haben wir immer noch diese Rückkopplungen im Ohr wie von einer wummernden Leadgitarre der Who, und die Gräfin setzt die zweite Kanne Arznei-Tee auf.

“Baldrian! Tu Baldrian rein!” schreie ich verwirrt. “Mehr Extra-Baldrian!”

 

*

 

Benzini und seine Frau hatten zwei Wochen Andalusien gebucht, eine Finca in den Felsen (Cojito) mit Pool, offener Küche und französischem Bett. Das Wetter war schön, selbst der Wind kam mittags in die Hängematte gekrochen und blieb über Nacht. Entspannte Ferientage im Süden, doch schon bald erwischte es die beiden Workaholics. Sie, die es gewohnt sind, 60-80 Stunden die Woche zu arbeiten und das Handy nicht ausglühen zu lassen, fanden sich plötzlich in der tödlichen Super-Stille ihres spanischen Ferienhauses wieder, wo es 24 Stunden am Tag nichts als Sonne und Natur und den Partner in der Hängematte gibt, den man daheim vielleicht ein Stündchen vorm Zubettgehen wahrnimmt.

Es kam zum Streit an diesem Abend, weil beide verschiedene Pläne hatten. Sie wollte gern eine nahegelegene Liebesgrotte aufsuchen, eine touristische Attraktion, um die Beziehung aufzupeppen, dem Sinn der Reise insgesamt, ihrer Ansicht nach. Er wollte lieber Fußball gucken, Champions League, um mitreden zu können, wenn auch nicht unbedingt mit dem eigenen Weib. Ein Wort gab das andere, keine Lösung in Sicht.

Schliesslich machte sich Benzini in der Finsternis davon, ins benachbarte Dorf, um in der kleinen Bar ein paar Anis-Schnäpse zu kippen und live die Partie Dortmund gegen Real Madrid zu verfolgen. Es gab sogar Zoff mit den Einheimischen, nicht etwa, weil Real verlor, sondern wegen Angela Merkels Europa-Politik.

Sternenklar ist die Nacht, als sich Benzini zu Fuß auf den Rückweg macht. Es sind nur zwei Kilometer bis zur Finca, doch bislang ist er die Strecke stets mit dem Mietwagen gefahren, er verläuft sich in der Dunkelheit.

“Ich denk, da waren Sterne draussen”, werfe ich ein. “Konnten die dir nicht heimleuchten?”

“Da waren Sterne, du Schlaumeier, jede Menge Sterne, aber nicht hell genug für drei Promille. Ich war voll wie ne Haubitze! Also, ich in Schlangenlinien die Strasse runter, so Serpentinen, die jedes Geräusch schlucken - jedenfalls hab ich kein Motorgeräusch hinter mir gehört – und plötzlich macht es Rumms in der Hüfte und ich bin angefahren und lieg im Graben.”

Während der Fahrer des Lieferwagens flüchtet ohne anzuhalten, rutscht Benzini am Strassenrand die Böschung hinunter und verliert das Bewusstsein. Er wird erst wach, als Hunde an ihm zerren, zwei grosse wilde Kreaturen, die sich in seinen Ledergürtel verbeissen, begleitet von tiefen Knurrlauten.

“Die dachten, ich wäre hinüber und wollten mich schon an der Kehle packen. So streunende Ungeheuer, die nehmen, was kommt, die kein langes Brimborium machen. Tja, das war’s wohl, Benzini, dachte ich. Verreckst hier in der Pampa, angefahren von irgendnem Besoffski und zerfleischt von wilden Tölen, die dir auch noch den teuren Gürtel mopsen. Das hab ich wirklich gedacht, es war eine ganz nüchterne Bestandsaufnahme.”

Erst, als die Hunde merken, dass der Leichnam noch zuckt und nach ihnen tritt, lassen sie von Benzini ab und trotten von dannen.

“Das war so elementar, wie ich so daliege und mich nicht rühren kann, von einem Auto übern Haufen gefahren und über mir das Himmelszelt, das so tief stand, als könnte man die Sterne packen und einstecken.. Und wisst ihr was? Je länger ich in den Sträuchern liege, desto einverstandener bin ich mit der Situation. Ich mein, wenn du jetzt abnippelst, dann okay, dann soll es so sein, dachte ich, so übel war dein Leben nicht. Das war schon okay alles, wie es war.”

Das erinnert mich verblüffend an meine Herzattacke, an den Moment, als ich meinen Frieden mit mir machte, du kannst dich jetzt ruhig sterben lassen, ein sehr beruhigender Gedanke damals. Ach was, letztens. Im Mai.

Wer die Auswegslosigkeit seiner Situation annimmt, wer sich mit dem Unvermeidlichen zu arrangieren beginnt, der hat gute Chancen, dass er es noch irgendwie die Böschung raufschafft, zur Strasse hoch, gegen alle Wahrscheinlichkeiten, mitten in einer Sommernacht, am Arsch von Andalusien, und dass man sogar auf ein Auto stösst, das..

anhält!

Guardia Civil. Zwei Beamte, eine Taschenlampe. Sie leuchten Benzini ins Gesicht, taxieren ihn.

“Die hielten mich für einen betrunkenen Penner, der auf die Fresse gefallen ist.. klar, ich sah nicht gerade wie Marcus Schenkenberg aus, mit all den Quetschungen und Prellungen und überall das Blut.. doch statt zu helfen, versetzt mir einer der Bullen noch einen Stiefeltritt: Vete a la mierda! Fahr zur Hölle!”

Sie setzen sich in den Wagen und brausen davon. Jetzt mobilisiert Benzini letzte Reserven. Er rafft sich auf und schleppt sich die Serpentinen runter, findet nach einer Weile tatsächlich die schmale Zufahrt zum Grundstück der Finca.

Er zeigt uns ein Foto auf dem Smartphone, unmittelbar aufgenommen, nachdem er dort ankommt. Seine Hüfte ist grün und blau.

“Junge, Junge”, sag ich blass im Gesicht und hätte ihn gern in den Arm genommen. Wie Benzini da in unserer Küche hockt, bei funzligem Licht, das Helmut Schmidt-Käppi tief in die Stirn gezogen, die dunkle Jacke immer noch nicht ausgezogen – ein moderner Don Quichotte, im verzweifelten Kampf gegen die Moderne und Allradantrieb.

 

*

 

Erst jetzt, viele Jahre später, macht eine Äusserung Sinn, die Benzini mir gegenüber einmal gemacht hat: “Ich bin ein Pechvogel”, sagte er, “und weil ich das weiss, muss ich besonders clever sein.” Damals dachte ich, wieso zum Teufel sollte Benzini ein grösserer Pechvogel sein als sonstwer, aber die Zweifel sind ausgeräumt. Sein Pechvogel war nichts anderes als eine frühzeitige Beschwörung des Augenblicks, auf den es irgendwann einmal ankommen wird. Ein cleverer Schachzug. Hut ab.

Also den Sombrero.

 

*

 

Benzinis Probleme mit der Bauchspeicheldrüse waren komplex, und zuerst wussten auch die Ärzte nicht, was los war. Er fühlte sich schlecht, er hatte keinen Appetit, war lustlos.

“Nicht mal den Weibern bin ich noch nachgestiegen!”

Er stellte verzweifelt das Rauchen ein, reduzierte das Trinken, “nur noch guten Wein!", doch mit welchem Ergebnis? Richtig. Eine handfeste depressive Episode.

“Du sitzt nichtsahnend vorm Fernseher und denkst nichts böses, jedenfalls nichts besonders böses, und plötzlich springt dich die Traurigkeit an, die Depression, ein Tier aus finsterster Ecke. Du bist wie gelähmt, du kommst nicht mehr hoch, du bist in den Klauen gefangen. Und das tage-, ach was, wochenlang.”

“Kenn ich”, sag ich leise.

“Kenn ich”, sagt die Gräfin.

Benzini kannte es bis dahin nicht. Er starrte stundenlang die Decke an, als gäbe es dort etwas zu entdecken. Er konnte sich nicht aufraffen, zur Arbeit zu gehen.

“Nicht mal den Weibern bin ich noch nachgestiegen!”

“Hm, ja, das sagtest du bereits.”

“Nicht mal Geldverdienen machte noch Spaß!”

Der Arzt diagnostizierte, was ein Arzt bei Privatpatienten seines Kalibers gern diagnostiziert, Burn-Out-Syndrom, und verschrieb Tranquilizer und Work-Life-Balance-Beratung. Da zudem in seiner Familie Darmkrebs zum Ton gehört, wurde eine Darmspiegelung anberaumt. Bei der Kamerafahrt durch den Dickdarm passierte es: ein Stück der winzigen Videokamera brach ab.

“Wer hatte mal wieder die Arschkarte gezogen?! Benzini!”

Die Gräfin: “Die haben das Ding aber doch wieder rausgeholt, oder nicht..?”

“Glaub schon. Ich lag bräsig auf dem OP-Tisch, als ich hörte, es wäre ein Chip abgebrochen, und dann war ich auch schon wieder weg. Aber ich denke, dass die Brüder die Antenne wieder rausgefischt haben, ja sicher, ich denk schon..”

“Antenne!? Was für ne Antenne?”

“Na, was weiss ich denn, was da so alles los war in meinen Hintern!”

 

*

 

Ein anderes Foto auf dem Smartphone zeigt Benzini von hinten, mit einem prallen Furunkel am Hintern. Nah an der Ritze, was es nicht nur beim Abwischen unangenehm machte, er konnte zudem kaum noch sitzen, was längere Autofahrten zur Tortur werden liess.

Nun ist ein Furunkel an sich keine große Sache. Wäre er zeitig zum Arzt gegangen, wäre das Ding aufgeschnitten worden, der Sabber wäre in eine Nierenschale geflossen, alles wäre gut gewesen.

“Wäre, war aber nicht”, stöhnt Benzini.

Er hatte gerade mal wieder die Nase voll von Arztbesuchen, und so entwickelte sich aus der knubbeligen kleinen Arschtasche ein faustgrosses Ei nahe der Kackritze, bis obenhin voll Eiter. Selbst seine langjährige Freundin, einiges gewohnt, was Benzinis Umgang mit dem eigenen Körper angeht, fordert ihn auf, zum Arzt zu gehen.

Okay okay, ist ja gut, bin ja schon weg.

Nur noch die fünf Termine am Montag und dann am Dienstag zum Hausarzt, der keine hundert Meter entfernt praktiziert. Nur noch der Montag, nur noch die fünf Termine an fünf verschiedenen Orten, nur noch die insgesamt 1.200 Autobahnkilometer, dann aber.

Ja, sicher doch.

Schon früh am Morgen, während der Fahrt auf der Autobahn, werden die Schmerzen unerträglich, und Benzini fragt sich, wie zum Teufel er den Tag überstehen soll. Als er aber im Raum Frankfurt aus dem Wagen steigt, um den ersten Termin des Tages anzugehen, ist der Schmerz wie weggeflogen. Er fühlt sich überraschend leicht, doch schon im gleichen Moment wird ihm warm, unerklärlich warm, untenrum.

“Das war der Aquarium-Moment!!” schreit Benzini, als wären die Gräfin, der Hund und ich die gegnerische Verteidigungslinie, die es zu Tacklen gilt, und der Hund blafft zurück.“Mein verdammtes Furunkel war aufgeplatzt, die Hose voller Eiter! Das stank, wie beim Güllebauer in der Eifel!”

In letzter Sekunde telefoniert er den ersten Termin des Tages eine Stunde nach hinten und macht sich mit dem Wagen, einem Sprinter, den er eigens für die Tour gemietet hat, zum nächsten Aldi auf, Klamotten kaufen.

“Ich konnt ja schlecht vollgeschifft beim Kunden auflaufen und einen lockeren Deal machen.”

Er schnappt sich eine billige Blue Jeans und ein Peking-Hemd aus dem Regal. Zurück zum Parkplatz, auf die Ladefläche des Sprinters, schnell umziehen.

“Die Rentner fingen schon an zu feixen, weil hier ein schräger Vogel in ner nassen Buxe über den Parkplatz eiert.”

Als Benzini die Hecktüre hinter sich zuzieht, ist es stockfinster im Wagen. Er irrt über die leere Ladefläche, findet nirgends den Lichtschalter. Dummerweise hat er nicht mal ein Feuerzeug in der Tasche. Er stösst mit dem Schädel gegen die Wagendecke, stolpert und legt sich lang, “wie ein Güllekäfer auf dem Rücken hab ich mich gedreht, am strampeln!”

Vor Wut schlägt er um sich, er krabbelt auf allen vieren zur Hecktüre und tritt dagegen, bis sie endlich aufspringt.

“Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte um Hilfe geschrien. Stellt euch die Szene vor, ein Aldi-Parkplatz irgendwo vor Frankfurt, ein Mann in einem verschlossenen Lieferwagen, der um Hilfe schreit, bis ein paar Rentner von aussen die Tür aufreissen und da steht der Kerl halbnackt auf der Ladefläche, mit ner geplatzten Eiterbeule und Furunkelwasser zwischen den Beinen und in der Hand ne vollgeschiffte Hose, am schwitzen wie.. “

“.. EIN GÜLLEBAUER IN DER EIFEL!!”

(Die Gräfin meinte später, an dieser Stelle hätte ich so laut aufgelacht, dass sie es beinah mit der Angst bekam, ich würde ersticken.)

 

*

Die Story ist aus dem Jahr 2012.

 

12.1.15 15:48


Heute vor 10 Jahren..


 

 

ging das los mit den 500beinen. 

Auch wenn ich mittlerweile auf Studio Glumm blogge,

ein paar Besucher kommen immer noch, um nachzusehen, was

geht in der Orthopädie.

 

#10 Jahre Bloggen..

 

 


 

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